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Grevenbroich

Doppel Joker-Spielhalle

In der Stadtmitte der nordrhein-westfälischen Stadt Grevenbroich hat Hanna Eßer eine Spielhalle von arte Ladenbau umbauen lassen. Die junge Unternehmerin legt viel Wert darauf, dass sich Gäste und Mitarbeiter gleichermaßen wohlfühlen.

 
 
 


Es gibt sie noch, die klassischen Unternehmergeschichten aus dem Mittelstand: die von Hanna Eßer gehört dazu. Ihr Vater hat Anfang der siebziger Jahre ein Unternehmen gegründet und war viele Jahre Gastro-Aufstellunternehmer. In den achtziger Jahren kamen die ersten Spielhallen dazu, die Doppel Joker GmbH wurde gegründet. Als der Vater 76 ist, übergibt er das Unternehmen an Hanna Eßer. Heute betreut die 33-Jährige noch etwa 15 Gastro-Aufstellplätze und drei Spielhallen in Grevenbroich.

Solide Ausbildung

„Ich war immer schon fasziniert vom Automatenunternehmen“, erzählt Eßer, „das gehörte für mich von Anfang an in mein Leben, ich fand die Branche immer schon sehr interessant.“ Trotz aller Faszination machte Hanna Eßer erst einmal eine Ausbildung. „Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung bei der Sparkasse gemacht und danach Steuerrecht studiert. Diese Erfahrung möchte ich nicht missen und außerdem kann ich meine erworbenen Kenntnisse aus Ausbildung und Studium heute immer wieder als Unternehmerin gut gebrauchen“, schmunzelt sie. Hanna Eßer engagiert sich bei den jungen Unternehmern der Impulsschmiede des Forums. „Eine Sache, die ich bereits als Jugendliche empfunden habe, war das unvorteilhafte Image, das unserer Branche anhaftet“, sagt Eßer. Die Aufgabe sei es, sich immer wieder für Qualität in der Branche einzusetzen. Deshalb möchte Esser ihre Hallen 2021 auch zertifizieren lassen.

Gelungene Renovierung

Den Lockdown Anfang des Jahres hat Eßer dazu genutzt, die Spielhalle in Grevenbroich zu renovieren. „arte Ladenbau hatte immer mal wieder kleinere Aufgaben für uns erledigt und so habe ich mich natürlich auch jetzt an Johannes Schally und sein Team gewendet“, erzählt Eßer. Die Kooperation sei einfach toll gewesen, arte habe sich immer gekümmert und sei immer erreichbar gewesen. „Ich hatte mir das Endergebnis gar nicht so schön vorgestellt!“, sagt Eßer. „Wir wollten vor allem einen größeren und offeneren Thekenbereich haben und die Anordnung der Geräte optimieren.“ Die Gäste, hauptsächlich Stammkunden, sollen sich schließlich wohl fühlen.

Kontakt zu Mitarbeitern A und O

Nicht nur die Gäste fühlen sich in den Doppel Joker-Spielhallen wohl, auch die 22 Mitarbeiter tun es. Etliche von ihnen sind über 50 und bereits mehr als 20 Jahre bei Eßer angestellt. „Schon meinem Vater war der persönliche Kontakt zu den Mitarbeitern sehr wichtig. Sie regelmäßig in den Hallen zu besuchen und sich zu interessieren ist erste Unternehmerpflicht“, ist Eßer überzeugt.

(Quelle: games & business, Oktober 2020)