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Raunheim

Casino 21


Im Wirtschaftsballungsraum Rhein-Main-Gebiet fällt das kleine Städtchen Raunheim selbst Einheimischen kaum auf. Man fährt halt gerne zum Einkaufen in das 15.000-Seelen-Dorf. Schließlich hat es ein wirklich gutes Einkaufszentrum. Aber sonst? Tja. Doch genau das ist die Särke der kleinen Stadt; eingekeilt im geografischen Dreieck vom Main im Norden, dem riesigen Opel-Werk im Westen und dem Frankfurter Flughafen im Osten ist aber doch etwas Besonderes. Denn hier fahren täglich abertausende Menschen an den beiden zentralen Autobahnen lang. Und stoppen nicht nur zum Waschmittel- und Brötchenkauf in Raunheim. Sondern nehmen sich auch eine Auszeit zum Spielen und zur Unterhaltung.

 
 


Genau deswegen betreibt die Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten aus Waldbrunn in Raunheim eine Spielstätte. „Die gibt es schon seit 1986 dort“, sagt Lutz Wagner, einer der Geschäftsführer bei Harlekin. „Wir hatten damals eine Zweier-Konzession, im Laufe der Jahre haben wir auf sieben aufgestockt. Doch wir wollten unseren Spielgästen eine Alternative zu unserem ersten Objekt bieten; mal was anderes machen. Ein wirklich gediegenes Ambiente schaffen.“

Für den Plan suchte man sich einen erfahrenen Partner und fand ihn in Johannes Schally aus Wuppertal. Sein Arte-Team nahm die Herausforderung an, in eben jenem Einkaufzentrum, nur ein paar Meter von der bestehenden Spielstätte der Harlekins, ein neues Objekt zu gestalten. Und die Ausrichtung, die Lutz Wagner mit „gediegen“ klar vorgab, füllte Schally mit Klasse, Flair und Leben. „Es gibt ja heute nur drei Kategorien von Spielstätte“, so der Architekt. „In einfachen werden die Geräte ja mehr oder minder nur reingestellt. Die nächste Kategorie entspricht dem heute geforderten Standard in der Spielbranche. Und zuletzt gibt es die gehobene Klasse, die auf ein anderes Publikum abzielt, vor allem auch auf Frauen. Da muss man als Architekt entsprechende Anreize schaffen, dass dieses Publikum auch wirklich diese Spielstätte besucht.“ Raunheim II – „so nennen wir intern das ‚Casino 21‘, in Abgrenzung zu unserer ersten Spielstätte“, erklärt Lutz Wagner – sollte ohen wenn und aber in der Königsklasse mitspielen. Und diese Herausforderung haben die Innengestalter gemeistert: „ Und das hat arte ja hervorragend für uns umsetzen können“, ist Wagner zufrieden. „Das Casino wird sehr gut angenommen.“

Neben wertigen Materialien und viel Liebe zum Detail sind es vor allem die Sonderlösungen, die beeindrucken: „Der Teppich beispielsweise ist eine Spezialanfertigung“, sagt Johannes Schally. „Den gibt es nirgendwo so zu kaufen.“ Zudem habe man sehr viele Spiegel in das Gesamtbild integrieren können. „Und das Deckenbild mit der Beleuchtung ist uns einfach sehr gelungen“, fügt er verschmitzt hinzu.

Im Casino 21 – namensgebend sind nur Besucher über 21 Jahre willkommen – bietet neben Kaffeespezialitäten auch kalte Getränke und kleine Snacks. Alles natürlich kostenlos für die Spielgäste. Und rund um die Uhr hat die Spielstätte auch noch geöffnet.


(Stand:Dezember 2010)