Dachverband

Marktheidenfeld

Free Town

In einer nordbayerischen Stadt sorgte die gute Zusammenarbeit zwischen Planungsbüro Plinske und Automatenunternehmer Norman Kandler für eine Imageaufwertung der Konzessionen.


Nordafrikanische Teekannen, Wasserpfeifen und Schnurvorhänge erzeugen eine orientalische Atmosphäre in einer der vier Konzessionen des Free Town in Marktheidenfeld. In der direkt danebenliegenden Konzession stehen Kanapees und Fotoleuchten, und ein Bildschirm-Feuer brennt in einem eingebauten Kamin. „Die Ideen für die Einrichtung hier haben wir von Besuchen in Las Vegas mitgebracht“, berichtet Norman Kandler, Besitzer des Free Town. Der 32-Jährige kam über seine Familie zur Automatenbranche und kennt alle Aspekte des Hallenbetriebs. „Wichtig ist es, eine angenehme Stimmung in der Spielstätte zu erzeugen. Dann fühlen sich die Kunden wohl und kommen gerne“, ist Kandler überzeugt. Im Free Town trägt modernste Technik dazu bei, dass sich die Kunden wohlfühlen.


Innovative Technik

„Wir wollen auch eine Live-Cam aus Istanbul über die Bildschirme laufen lassen. Einfach so, um die Stimmung zu intensivieren.“ Sogar mit Düften hat Kandler bereits experimentiert. „Gerüche haben einen großen Einfluss auf Stimmungen – aber bei jedem Menschen so verschieden, da sind wir noch nicht weitergekommen.“ Da die Menschen unterschiedliche Auslöser für angenehme Stimmungen haben, sehen auch die Konzessionen unterschiedlich aus. „Manche wollen ihre Ruhe und alleine spielen, andere wollen mit den anderen Kunden kommunizieren“, weiß Kandler. Der Unternehmer ist ideen- reich, hat sogar einmal eine Spielstätte „Zur Baustelle“ genannt und mit Kies und Absperrband dekoriert: „Das war ein guter Erfolg!“

Erfolgreich war auch die Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Plinske im Free Town. Wolfgang Plinske beeindruckte schnell mit seinen Skizzen zur Raumaufteilung. Er verband die ebenfalls zu Free Town gehörende Gaststätte sehr ge- schickt mit den Spielstätten.


Kundenquelle Gaststätte

Durch die Kombination von Gaststätte und Spielstätten „sind Synergien entstanden. Es gelang uns, sowohl eine ökono- mische Übertragung als auch eine Imageübertragung von Gaststätte zu Spielstätte zu erreichen“, erklärt Plinske. Der Bevölkerung des 11.000-Einwohner-Städtchens Marktheidenfeld konnten durch die Nähe von Gaststätte und Automatenspiel die Kontaktängste genommen werden. Über die Gaststätte finden immer wieder neue Kunden den Weg in die Spiel- stätten. Die Gaststätte wird stark frequentiert. Sie hat nicht nur mehrere Billardtische, Flipper, Airhockey und Happy Kids, sondern auch eine Fernseharena mit Stadionfeeling. Auf den 50 Sitzplätzen kommt nicht nur bei Fußballspielen Stim- mung auf, sondern auch bei Konsolen-Wettkämpfen im Singen und Autorennen.


Preiswert kalkuliert

Klare Trends für die Einrichtung von Spielstätten sieht Plin- ske zurzeit nicht. Aber bei einem ist sich Plinske sicher: „Casino-Stil ist nicht mehr aktuell. Eher geht es in Richtung Wohnzimmer, ein Zuhause-Feeling ist für Gäste attraktiv.“ Grundsätzlich stehen Gesamtkonzepte wie die im Fall Free Town für Plinske bei jedem Objekt im Mittelpunkt. „Wir sind ein Planungsbüro und kein Ladenbauer“, stellt Plinske fest. Entsprechend wird er auch nach Stunden bezahlt. Das Material gibt er zum Einkaufspreis ab. „So können wir etwa um zwei Drittel preiswerter kalkulieren als klassische Ladenbauer“, meint Wolfgang Plinske.

(Stand November 2012)