Dachverband

Rheinfelden-Herten

Come & Win Spielothek

Direkt an der Schweizer Grenze in Rheinfelden liegt die Come & Win Spielothek der Herbert Braun Spiel- und Unterhaltungsgeräte. Die beiden 8er-Konzessionen haben bei der Zertifizierung im Juni 2016 die volle Punktzahl erreicht.

 
 
 


Seit 2008 gibt es die Come & Win Spielothek in Rheinfelden-Herten, am Tankhof und neben einem Restaurant gelegen. Bereits seit den 1980er-Jahren stellt die Familie Braun in der Gastronomie auf. Herbert Braun begann mit dem Verkauf von Kaffeeautomaten, bis diese vollautomatisch wurden und er sich nach einem anderen Geschäft umsah. Die erste Spielhalle eröffnete er 2005; heute besitzt die Familie Braun fünf Spielhallen in Südbaden, „von Freiburg bis an die Schweizer Grenze“, erzählt Sohn Mario Braun. Der gelernte Bankkaufmann ist seit 2014 im elterlichen Betrieb tätig und hier verantwortlich für die Verwaltung, das Sozialkonzept und das Personal. „Nachdem wir letztes Jahr neue Geräte aufgestellt haben, hat der Anteil der Frauen, die bei uns spielen, erheblich zugenommen – etwa ein Drittel unserer Gäste sind Frauen“, sagt Mario Braun.

Gutes Personal ist wichtig

80 Prozent der Gäste sind Stammgäste, ein Zeichen dafür, dass man sich in der Come & Win Spielothek wohlfühlt. Dafür sorgen unter anderem die sieben Mitarbeiter in Rheinfelden. „Die Automaten gibt es ja auch in anderen Spielstätten, aber unsere Mitarbeiter sorgen dafür, dass sich die Gäste wohlfühlen und wiederkommen“, ist sich Mario Braun sicher. „Dadurch tragen unsere Mitarbeiter maßgeblich zu unserem Erfolg bei!“ Da gutes Personal schwer zu finden sei, so Braun weiter, habe die Mitarbeiterbindung eine hohe Priorität im Unternehmen. „Wir zahlen einen hohen Stundenlohn und haben unsere Aushilfen als Teilzeitkräfte eingestellt.“

Qualität durch Zertifizierung

Die Qualität der Spielhalle, so Mario Braun, sei immens wichtig, gerade auch gegenüber der Politik. Daher hat sich Familie Braun entschieden, die Spielstätte in Rheinfelden durch den TÜV InterCert Saar zertifizieren zu lassen. „Wir wollen mit Qualität überzeugen, auch wenn die Zertifizierung schon richtig Arbeit für uns war. Aber so wurde einmal ein Blick von außen auf unsere Halle geworfen und wir konnten Prozesse verbessern“, berichtet Mario Braun. „Jetzt können wir mit Überzeugung sagen: Bei uns wird der Spieler- und Jugendschutz gelebt! Wir sind uns der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst.“

Außerdem profitieren auch Mitarbeiter und Gäste von der Zertifizierung, da sie nun „ganz offiziell“ wissen und am Siegel an der Tür sehen können, dass alles korrekt abläuft. „Nur wenn wir als Branche auf die Qualität achten, können wir uns aus dem schlechten Licht rücken“, ist Mario Braun überzeugt. Familie Braun bereitet daher gerade eine weitere Spielhalle für die Zertifizierung vor. Sie interessieren sich auch für Spieler-Sperrsysteme, obwohl diese in Baden-Württemberg gesetzlich noch nicht vorgeschrieben sind. „Wir sind aber der Überzeugung, dass wir mit einem solchen Sperrsystem wieder unsere eigenen Abläufe verbessern und nicht ­zuletzt nach außen signalisieren, dass es in unserem Interesse ist, gesperrte oder minderjährige Spieler auszuschließen.“

(Quelle: games & business, Februar 2017)