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Karlsruhe

Drug Store

Eine Spielstätte mit Tradition und Stammgästen kann bei einem Komplettumbau viel von ihrem Reiz verlieren. Der Ideen­Fabrik gelang in Karlsruhe, die Qualitäten des Alten mit neuem zu verbinden.

 
 
 


Der Drug Store ist eine der ältesten Spielhallen in Karlsruhe. Sie besteht bereits seit 1978. Michael und Yvonne Thiery führen den Familienbetrieb der Odeon Automaten.

Vertriebs GmbH gemeinsam. Schon in der Vergangenheit haben die Thierys mit der Ideen-Fabrik mehrere Objekte umgesetzt – und waren jedes Mal hochzufrieden. „Von der Konzeption über Ideen zu Farben, Aufteilung der Geräte, Anordnung der Theke bis hin zum Werbekonzept – mit den Thierys hatten wir bisher immer eine sehr angenehme Zusammenarbeit“, erklärt Andreas Witzig, Geschäftsführer der Ideen-Fabrik. „Der alte Gastraum war alt und unübersichtlich“, ergänzt Michael Thiery, „da wurde es mal Zeit, alles neu zu machen. Vor allem die alte Theke war beschädigt. Im Innenbereich haben wir alles komplett erneuern lassen.“

 


Symbiose aus alt und neu

Um ihre Spielstätte zu renovieren, beschlossen die Thierys, sie für mehr als zwei Wochen komplett zu schließen. Michael Thiery: „Für uns waren zwei Punkte entscheidend: Die Holz- decke und unsere originelle Dreh-Eingangstür sollten unbe- dingt erhalten bleiben.“ Beides, so Thiery, mache den beson- deren Charakter der Spielstätte aus und hebe sie deutlich von anderen Spielstätten ab. So wurden diese Bestandselemente von der Ideen-Fabrik aufwändig aufgearbeitet, um einen fließenden Übergang von alt zu neu zu ermöglichen.

Andreas Witzig: „Es war ein Komplett-Umbau mit Teil-Renovierung.“ Auch die Seitenfront mit den Fenstern wurde erneuert. Dabei wurden gewerberechtliche Probleme wie der Bauantrag einschließlich des Bauantrags zur Außenwerbung mit der Ideen-Fabrik gelöst und umgesetzt. Das Ergebnis: eine stilvolle Symbiose aus Alt und Neu. Es gelang, den alten Charme des Drug Stores zu erhalten, aber dennoch ein zeitgemäß modernes Erscheinungsbild zu erzielen.

So eine richtige Vorstellung von den Änderungen hatten die Thierys nicht. Sie verließen sich da ganz auf die Beratung durch die Ideen-Fabrik. „Die Zusammenarbeit war sehr angenehm, man musste sich um nichts kümmern, nichts war zu viel“, erklärt Michael Thiery. Auch das „Teppich-Problem“ konnte gelöst werden. „Der Teppich sieht schon nach kurzer Zeit nicht mehr gut aus, die Laufwege werden speckig. Die Ideen-Fabrik hat uns vorgeschlagen, hochwertige Teppichfliesen einzusetzen, die dann auch ausgetauscht werden können. Für die Laufwege verwenden wir Klebefliesen“, erläutert Michael Thiery. Im Vorfeld haben die Thierys ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefragt, welche Wünsche und Vorstellungen sie haben. „Unsere Mitarbeiter haben sich mehr Platz an der Theke gewünscht und einen besseren Zugang zu den Gästen. Nach dem Umbau können sich unsere Angestellten dank der großzügigen, offenen Gestaltung der Theke viel besser um die Gäste kümmern. Alle Plätze sind nun von der Theke aus gut einsehbar.“ Und der verbesserte Service macht sich bemerkbar: „Es kommen sehr viele neue Gäste. Vor allem der Anteil der Frauen ist gestiegen. Die Gäste fühlen sich sehr viel wohler als vorher, alles ist großzügiger. Es gibt jetzt Trennwände zwischen den Geräten, was sehr gut ankommt, da sie eine private Atmosphäre schaffen, die die Gäste sehr schätzen“, erklärt Michael Thiery. Und: Auch der Umsatz sei gestiegen.

Das Fazit der Thierys und der Ideen-Fabrik ist ausgesprochen positiv: „Wir fanden es besonders schön, dass die Familie Thiery uns freie Hand bei der Konzeption und Gestaltung gelassen hat. Dadurch sind natürlich auch Innovationen und Kreativität möglich“, resümiert Andreas Witzig.

(Stand: games&business November 2012)