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Online-Glücksspiel

Verband fordert EU-weite Verbraucherrechte

Der europäische Online-Glücksspielverband EGBA macht sich für einheitliche Verbraucherrechte auf dem europäischen Glücksspielmarkt stark.

Die European Gaming and Betting Association (EGBA), ein europäischer Online-Glücksspielverband, plädiert für die Einführung von einheitlichen Verbraucherrechten auf dem europäischen Glücksspielmarkt. Wie der Verband auf seiner Homepage mitteilt, habe er einen entsprechenden Vorschlag bei der Europäischen Kommission eingereicht.

Der Verband sieht in der Einführung von einheitlichen Verbraucherrechten zahlreiche Vorteile: Sie würden ein hohes Maß an Verbraucherschutz gewährleisten, Transparenz und Rechtssicherheit erhöhen, zu fairen Vertragsbedingungen führen sowie die Sicherheit der Spieler insgesamt erhöhen. Trotz des grenzübergreifenden Charakters des Online-Glücksspiels seien Spieler in der EU nicht überall gleichermaßen geschützt, da jeder Mitgliedsstaat eigene Regeln aufstelle. Spieler würden so gefährlichen Schwarzmarkt-Seiten ausgesetzt, die zudem der europäischen Wirtschaft schadeten.

Zu den konkreten Vorschlägen der EGBA zählen zum Beispiel die Einführung eines EU-weiten Spielersperrsystems, mit dem sich Spieler aus allen EU-Ländern von sämtlichen regulierten Webseiten ausschließen könnten.

Die Europäische Union plant, im Laufe des Jahres ihre Verbraucher-Strategie zu veröffentlichen. In diesem Zusammenhang wurden Interessenvertreter und Bürger dazu aufgerufen, Stellung zu beziehen. Die "Konsultationsphase" dauert noch bis zum 6. Oktober.

Foto: © finecki – stock.adobe.com

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