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Berlin und Ostdeutschland

VA: "Wir müssen verlässlich sein"

Der Vorstand der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland erinnerte daran, dass die Branche unter Beobachtung stehe. Und sprach den Mitgliedern großes Lob aus.

"Wir sind permanent qualitativer Kontrolle ausgesetzt", hielt der 1. Vorsitzende des Verbands der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland (VA), Thomas Breitkopf, den Mitgliedern auf der Herbstsitzung am 19. November vor Augen. Und er würdigte ausdrücklich, was die Verbandsmitglieder hier schultern – bei der so gut gemeisterten Umstellung auf TR 5, beim Abbau des 3. Gastrogeräts, bei Einlasskontrollen und Spielersperren, bei den Schulungen, bei Zertifizierungen. Alles Themen, die in Berlin ausführlich zur Sprache kamen.

"Wir leisten für den Ruf der Branche gute Arbeit", betonte Breitkopf. Das gelte es jetzt fortzuführen und dabei lohne es sich auf Qualität zu setzen. "Damit können wir trumpfen", unterstrich auch Verbandsjustiziar RA Hendrik Meyer. Deshalb sei es das Wichtigste, dass "wir verlässlich sind". Man werde intensiv beobachtet. In Spielhallen wie in der Gastro-Aufstellung.

Mit Blick auf den Glücksspielstaatsvertrag erklärte RA Meyer, dass Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen unmittelbar an den Vertrag gekoppelte Ausführungsgesetze hätten, die Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin dagegen eigene Länder-Spielhallengesetze. Doch egal, wie es nach dem 30. Juni 2021 in Sachen Glücksspielstaatsvertrag weitergehe, seien auch die Unternehmer in Mecklenburg und Sachsen nicht unreguliert. Dafür sorgten die Gewerbe- und Spielverordnung.

"Man redet mit uns und kommt auf uns zu", berichteten Dr. Johannes Weise und Katrin Wegener als Länderreferenten für Berlin und die ostdeutschen Länder über ihre politische Arbeit in den sechs Bundesländern, die der VA vertritt. Sie motivierten die Verbandsmitglieder, lokale Politiker zu sich in die Spielhallen einzuladen. "Es ist eine mühselige, kleinteilige Arbeit, aber sie lohnt sich", so die Rückmeldungen aller, die hier schon aktiv gewesen sind. Man könne Vorurteile aus der Welt schaffen und vieles erklären.

Dass man "gemeinsam stark" ist, zeigte der Verband diesmal auch optisch auf der Sitzung – auf neuen Roll-ups mit ländertypischen Bildmotiven und dem Slogan "Gut aufgestellt für Sie in ...", die den Verband fortan bei seiner politischen Arbeit repräsentieren. Und diese wurde auch nicht zur Herbstversammlung ausgesetzt: Thomas Breitkopf machte sich noch während der Sitzung auf den Weg nach Halberstadt, um dort für den Verband zu einer geplanten Vergnügungssteueränderung Stellung zu beziehen. Ein weiteres wichtiges Thema, für das der Verband für seine Mitglieder im Einsatz ist.

Mehr zur Sitzung der Automatenkaufleute, auf der Simone Storch zudem ausführlich über die Aktivitäten des Bundesverbands Automatenunternehmer informierte und Michael Koch von meistro Energie das Thema Energielieferung und -kosten für die Aufstellunternehmer beleuchtete, lesen Sie in der Dezember-Ausgabe von games & business. Hier können Sie 3 Ausgaben gratis lesen.

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