Dachverband

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Jahreshauptversammlung

Schleswig-Holstein: Voß wiedergewählt

Auf der Jahreshauptversammlung des Automatenverbands Schleswig-Holstein (ash) wurde Wolfgang Voß für die nächsten fünf Jahre als 1. Vorsitzender im Amt bestätigt.

Neben der Wahl des 1. Vorsitzenden (Foto) bekamen die Mitglieder des ash während der Jahreshauptversammlung am 4. November viele wichtige Informationen.

Gesperrte Spieler: Dienstanweisung

DAW-Länderreferent Mario Tants rief die Mitglieder dazu auf, regelmäßig die Liste der gesperrten Spieler mit den Mitarbeitern durchzugehen, damit diese die gesperrten Spieler auch weiterhin vom Spiel ausschließen können. "Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter, denn jeder Verstoß macht uns unglaubwürdig gegenüber der Politik." BA-Justiziar Stephan Burger schlug vor, über eine Dienstanweisung an die Mitarbeiter zu regeln, dass Listen mit gesperrten Spielern regelmäßig, z.B. bei jedem Schichtantritt, eingesehen werden.

Manipulationswarnungen

ash-Justiziar Lüder Gause appellierte an die Mitglieder, bei Manipulationsverdacht das Gespräch mit dem Großhändler und dem Hersteller zu suchen. Er rät, zu sichern, welcher Schaden entstanden ist, z.B. durch die Videoaufzeichnung, um im Anschluss mit Händler und Hersteller zu sprechen. "Suchen Sie eine gütliche Einigung, ohne den Klageweg einzuschlagen!"

Prävention in der Gastro

Grit Roth, DAW-Präventionsbeauftragte, erklärte zu den Präventionsschulungen in der Gastronomie, dass die Aufstellunternehmer und deren Mitarbeiter einmalig an einer Präsenzschulung teilnehmen müssen. Die Aufstellunternehmer unterweisen im Anschluss den Wirt und dessen Mitarbeiter im Spieler- und Jugendschutz. "An jedem Aufstellort muss ein Sozialkonzept vorliegen und ständig einsehbar sein. Die Automatenaufstellung in der Gastronomie steht vor allem nach dem Abbau des 3. Geräts unter Beobachtung der Ordnungsämter und wir müssen die Sauberen sein!"

Gespräch mit der PTB

BA-Präsident Thomas Breitkopf berichtete von einem Gespräch mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) aufgrund der Anschuldigungen des Suchtforschers Prof. Dr. Gerhard Meyer, die Geldspielautomaten würden nach der Einführung der TR 5 nicht gesetzestreu funktionieren. Die PTB habe nochmals betont, dass alle zurzeit am Markt durch die PTB geprüften Geräte den gesetzlichen Auflagen entsprechen. "Uns wurde sowohl von der PTB als auch von dem Vertreter des BMWi bescheinigt, dass die Automatenbranche eine besonders gesetzestreue Branche ist!"

Einen ausführlichen Bericht zur ash-Jahreshauptversammlung finden Sie in der November-Ausgabe von games & business. Noch kein Abonnent? Hier geht es zum Probe-Abo.

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