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Neue Verordnung

Saarland: Keine Maske vorm Gerät mehr

Wenn sich Spielgäste in einer Spielhalle an einem festen Platz befinden, d.h. vor einem Geldspielgerät sitzen, müssen sie keine OP- oder FFP2-Maske mehr tragen. Das meldet der Automaten-Verband Saar (AVS).

In Spielhallen im Saarland kann die Maske am festen Platz analog zur Gastronomie mit Inkrafttreten der neuen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (VO-CP) seit 23. Juli abgelegt werden. Mit dieser gesetzlichen Klarstellung stehe nun verbindlich fest, was der AVS in Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium bereits seit Anfang Juni vertreten habe, so der Verband: Dass Spielhallen bezüglich der Maskenpflicht mit sonstigen Gastronomiebetrieben jeder Art gleichzusetzen seien.

Die für Betreiber von Spielhallen und deren Mitarbeiter wichtige neue Regelung zur Maskenpflicht (Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung) findet sich laut AVS in § 2 Absatz 2 Nr. 3 VO-CP, die bis zum 5. August gültig ist. Dort heißt es im Wortlaut:

"(2) Medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken) oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder höherer Standards sind, sofern gesundheitliche Gründe nicht entgegenstehen, verpflichtend ab der Vollendung des sechsten Lebensjahres zu tragen von:
3. Gästen während des Aufenthaltes in Gaststätten im Sinne des Saarländischen Gaststättengesetzes (SGastG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. April 2011 (Amtsbl. I S. 206), zuletzt geändert durch Artikel 2 Nummer 1 des Gesetzes vom 11. November 2020 (Amtsbl. I S. 1262), und sonstigen Gastronomiebetrieben jeder Art sowie Clubs und Discotheken und Spielhallen abseits eines festen Platzes im Innenbereich sowie bei der Abholung oder Entgegennahme von Speisen, auch in den gegebenenfalls entstehenden Warteschlan­gen […]."

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