Dachverband

Anzeige


Große Resonanz

Petition in RLP: Über 1.500 Unterzeichner

Mehr als 1.500 Unterstützer in nur 48 Stunden – die von der Automatenbranche am vergangenen Freitag gestartete Petition wegen des Entwurfs für ein neues Landesglücksspielgesetz in Rheinland-Pfalz erfährt große Resonanz.

Mit der an den rheinland-pfälzischen Landtag gerichteten Petition fordert die Automatenbranche ein modernes qualitätsorientiertes Landesglücksspielgesetz. Gleichzeitig wendet sie sich gegen den drohenden Kahlschlag staatlich konzessionierter Spielhallen zum 1. Juli.

Dazu Georg Stecker (Foto, links), Vorstandssprecher Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW): "Hunderte der größtenteils in zweiter oder dritter Generation familiengeführten Automatenunternehmen stehen vor den Trümmern ihrer wirtschaftlichen Existenz und mit ihnen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Familien."

Mit Blick auf die Legalisierung bisher illegaler Online-Glücksspielangebote, die zeitgleich mit der Schließung der Spielhallen erfolgt, fordert Stecker: "Das gewerbliche Automatenspiel darf nicht länger mit dem Zollstock reguliert werden. Das ist im digitalen Zeitalter absurd. Wir brauchen eine moderne Regulierung. Eine Regulierung nach qualitativen Kriterien, die den Jugend- und Spielerschutz stärkt und ordentliche Betriebe erhält, auch in Rheinland-Pfalz."

Wolfgang Götz, 1. Vorsitzender Automaten-Verband Rheinland-Pfalz (AVRP): "Dafür, dass die Landesregierung inmitten der Corona-Krise unternehmerische Existenzen zu vernichten droht und Menschen in die Arbeitslosigkeit treibt, habe ich keinerlei Verständnis. Dass die Petition innerhalb kürzester Zeit so viele Unterzeichner gefunden hat, zeigt, dass ich damit nicht allein bin!"

Ende Januar könnte der rheinland-pfälzische Landtag das Landesgesetz zur Änderung des Landesglücksspielgesetzes (LGlüG) verabschieden – und damit 2.500 Menschen arbeitslos machen. Denn der Gesetzentwurf sieht Mindestabstände zwischen staatlich konzessionierten Spielhallen untereinander sowie zu Kinder- und Jugendeinrichtungen von in der Regel 500 m vor, die das Aus für weit mehr als jede zweite Spielhalle im Land bedeuten.

Den Link zur Petition finden Sie hier.

Zurück


Anzeige