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Politische Arbeit

Parlamentarischer Abend in Magdeburg

Verbände der Automatenbranche hatten am 21. November zum parlamentarischen Abend nach Magdeburg geladen.

Am 21. November besuchten zahlreiche Vertreter aus Landtag, von Lotto Sachsen-Anhalt, der Merkur Spielbank Sachsen-Anhalt, des Hilfesystems sowie Branchenvertreter den parlamentarischen Abend im Theater in der Grünen Zitadelle in Magdeburg. Eingeladen hatte der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland (VA) und der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW).

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker eröffnete die Veranstaltung mit deutlichen Worten zur anstehenden Novellierung des Glücksspielstaatsvertrages: "Das Glücksspiel in Sachsen-Anhalt und ganz Deutschland steht vor einer entscheidenden Wende. Wir brauchen dringend einen neuen Glücksspielstaatsvertrag. Allenthalben nimmt die Illegalität rasant zu, terrestrisch und online". Darunter litten die legalen Anbieter – die Unternehmen der Automatenwirtschaft, Lotto und die Spielbanken – massiv. Gleichzeitig werde der Verbraucher getäuscht und der Jugend- und Spielerschutz leide unter der verfehlten Regulierung. "Nur ein kompletter Neuanfang durch einen neuen Glücksspielstaatsvertrag und eine kohärente Regulierung aller Spielformen nach einheitlichen Qualitätsmaßstäben kann Verbraucher nachhaltig schützen und das legale Spiel stärken", so der DAW-Vorstandssprecher.

Der Vizepräsident des Landtages Sachsen-Anhalt Wulf Gallert bekräftigte in seinem Grußwort die berechtigten Forderungen der Branche für mehr Verbraucher- und Spielerschutz. "Dieser parlamentarische Abend ist eine gute Gelegenheit für den intensiven Austausch zwischen Politik und Wirtschaft", so Gallert.

Thomas Breitkopf, 1. Vorsitzender des VA sowie Präsident des Bundesverbandes Automatenunternehmer, skizzierte in seiner anschließenden Rede die Herausforderungen der Branche durch die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche: "Anbieter von Online-Glücksspielen haben viele ökonomische Vorteile bei der Bereitstellung ihrer Produkte. Das liegt natürlich an der Beschaffenheit des Produktes, aber gleichwohl auch an beispielsweise der Frage der Besteuerung. Wir, die Anbieter des legalen Spiels, leisten selbstverständlich einen Beitrag für die Allgemeinheit und das Gemeinwohl. Für manche Kommune sind die Einnahmen aus der Besteuerung von Glücksspielangeboten essentiell, um öffentliche Angebote am Leben zu erhalten. Online-Anbieter entziehen sich ihrer Unternehmerpflicht, einen angemessenen Beitrag zu leisten. Das ist nicht nur illegal, sondern auch eine immense Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der mittelständischen Betriebe. Wir fürchten keine Mitbewerber. Im Gegenteil, von einem fairen und gleichen Wettbewerb profitieren alle."

Nach den Grußworten nutzten viele Gäste die Gelegenheit, sich Geldspielgeräte sowie biometrische Zugangssysteme vor Ort anzusehen und zu testen.

Bild: Führten gute Gespräche auf dem parlamentarischen Abend in Magdeburg (v.l.): Thomas Breitkopf, Wulf Gallert und Georg Stecker. © DAW / Rayk Weber

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