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Stiftungsbeirat

Niedersachsen: Unternehmen wollen helfen

Die Stiftung Niedersächsische Automatenwirtschaft hat in Hannover ihre erste konstituierende Beiratssitzung abgehalten.

Die Stiftung Niedersächsische Automatenwirtschaft hat in Hannover ihre erste konstituierende Beiratssitzung abgehalten und die Frauen und Männer zusammengebracht, die die Stiftung nun mit Leben füllen und vor allem darüber entscheiden werden, welche sozialen Projekte unterstützt und gefördert werden.

Neben Fußballtrainer Mirko Slomka sind aus dem Bundestag Christian Dürr (FDP), aus dem Niedersächsischen Landtag Uwe Dorendorf und Thomas Ehbrecht (beide CDU) sowie Markus Brinkmann (SPD) und Christian Grascha (FDP) Mitglieder des Beirats. Zudem werden Rechtsanwalt Prof. Dr. Florian Heinze (Beiratsvorsitzender), PR-und Personalberaterin Claudia Peek (Stellvertretende Beiratsvorsitzende) und Maren Helmke, Beraterin im Gesundheitswesen, künftig für die Stiftung stehen.

MHH-Kinderarzt Prof. Dr. Baumann vom Verein zur Unterstützung Aids-kranker Kinder hielt an diesem Abend einen Vortrag. Er erhielt zudem einen Spende von 1.000 Euro für seinen Verein. Auch wurde bereits der Termin für den ersten Charity-Golf-Cup zu Gunsten der Stiftung und des Nachwuchses der EC Hannover Indians bekannt gegeben: am 24. August in Burgwedel.

Von den fünf Männern, die das Kapital in die Stiftung einbringen, war Unternehmer Heinz Basse am Montagabend anwesend. "Ich bin dankbar, dass sich so viele interessante Persönlichkeiten gefunden haben, die unseren sozialen Gedanken unterstützen und tragen wollen", sagte Basse. Prof. Dr. Florian Heinze, nicht nur Rechtsanwalt, sondern auch Vorsitzender der EC Hannover Indians, lud spontan die kranken Kindern aus dem Verein der Aids-kranken Kinder samt Familien an den Pferdeturm ein. "Zu einem Spiel, Eishockeytraining oder Schlittschuhlaufen – wo immer sie Lust zu haben", sagte er nach den Ausführungen von Baumann.

Die Stiftung fördert Projekte, die ehrenamtliches Engagement stärken. Die Gründer der Stiftung unterstützen schon seit vielen Jahren privat und geschäftlich die unterschiedlichsten Projekte aus den Bereichen Sport, Jugendarbeit, Soziales, Medizin und anderer. Nun schlossen sie sich zusammen, um gemeinsam noch mehr zu erreichen. Seitdem steht der Gedanke im Fokus, sich für Mitmenschlichkeit einzusetzen – und zwar unbürokratisch und für die Menschen in der Region.

Das Ziel der Stifter ist es, gute Ideen weiter wachsen zu lassen. Gefördert werden zum Beispiel Kletter-, Schwimm-, Kunst-, Musik- und Werkangebote für suchtabhängige Kinder und Jugendliche. Im Bildungsbereich engagiert sich die Stiftung Niedersächsische Automatenwirtschaft mit der Finanzierung eines Deutschland-Stipendiums für talentierte Studierende. Auch viele einzelne Projekte und Anschaffungen in Vereinen werden unterstützt. Wo Hilfe nötig ist und Fördermittel aus anderen Quellen nicht zur Verfügung stehen, wollen die Gründer der Stiftung Niedersächsische Automatenwirtschaft tätig werden, um Freude zu schenken und Zukunft zu ermöglichen.

Ende diesen Jahres wird sich der Beirat wieder treffen. "Dann schauen wir mal, was wir die ersten Monate so auf die Beine gestellt haben", sagte Heinze am Ende der Auftaktveranstaltung.

Foto: CDU-Landtagspolitiker Thomas Ehbrecht, Stifter Heinz Basse, Maren Helmke und Mirko Slomka (v.l.) freuen sich über einen gelungenen Abend.

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