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Glücksspielstaatsvertrag

Länder diskutieren Entwurf

Die Bundesländer diskutieren den Entwurf eines neuen Glücksspielstaatsvertrags.

Demnach soll das bisher illegale Glücksspiel im Internet wie Online-Poker oder Online-Casino in Zukunft erlaubt sein. Allerdings ist diese Freigabe an strenge Regeln für den Jugend- und Spielerschutz geknüpft. Unter anderem soll es für das Glücksspiel im Internet ein Einzahlungslimit von 1.000 Euro geben. Weiterhin sollen eine Sperrdatei und eine zentrale Glücksspielbehörde der Länder eingerichtet werden. Angeblich sollen im Februar die Verbände angehört werden und die Ministerpräsidenten dem neuen Staatsvertrag Anfang März zustimmen.

Georg Stecker (Foto), Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW), äußert sich gegenüber games & business zu der aktuellen Entwicklung: "Die Gesprächsergebnisse der Länder zeigen: Unser konsequentes Eintreten für Qualität und für Jugend- und Spielerschutz ist nicht folgenlos geblieben. Bei der Regulierung des gewerblichen Automatenspiels sollen Qualitätskriterien zum Zuge kommen. Das ist eine gute Nachricht für die legalen Spielangebote in Deutschland, insbesondere für die Automatenwirtschaft, und für den Spielerschutz. Jetzt gilt es, dass die Länder bei der Umsetzung der Ergebnisse des Glücksspielstaatsvertrages den eingeschlagenen Weg der qualitativen Regulierung konsequent weiterverfolgen und umsetzen."

Foto: Georg Stecker äußert sich zum Entwurf für einen neuen Glücksspielstaatsvertrag © DAW/Urban

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