Dachverband

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Dringender Appell

Kohärente Regulierung nötig

Bei "Politik trifft Unterhaltung" in Berlin forderte die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) erneut eine kohärente Regulierung aller Glücksspielformen.

Überall dort, wo legale Spielhallen – etwa infolge von Abstandsregelungen schließen mussten, "wurde der Schwarzmarkt gefördert", mahnte Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW), bei "Politik trifft Unterhaltung" am 10. April im The Grand in Berlin.

Er rief die Politik auf, alle Glücksspielformen kohärent zu regulieren. Nur so könnten die Betreiber legaler Spielhallen weiterhin ihren Auftrag aus dem Glücksspielstaatsvertrag erfüllen und daran mitwirken, den natürlichen Spieltrieb der Menschen in legale, verbraucherschützende Bahnen zu lenken.

Es sei absurd und geradezu ein "Bärendienst" an den Verbrauchern, wenn die Anbieter legalen Glücksspiels ihre Hallen schließen müssten, während gleichzeitig das Online-Glücksspiel – mit Ausnahme von Schleswig-Holstein – in Deutschland völlig unreguliert sei.

Dass die Automatenbranche zu ihrer Verantwortung für Jugend-und Verbraucherschutz stehe, zeige sich unter anderem an der Qualitätsinitiative 2020, mit der sich die Branche für eine gesetzlich verankerte TÜV-Zertifizierung von Spielhallen einsetze, unterstrich Stecker.

Einen ausführlichen Artikel über diese Veranstaltung lesen Sie in der Mai-Ausgabe von games & business. Eine Bildergalerie mit zahlreichen Fotos von "Politik trifft Unterhaltung" gibt es bereits jetzt hier.

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