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Austausch in Lausanne

eSport vorerst nicht olympisch

IOC-Präsident Thomas Bach hat sich gegen eine kurzfristige Aufnahme des eSport ins olympische Programm ausgesprochen.

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, hat einer baldigen Aufnahme des eSport in das olympische Programm eine klare Absage erteilt. Bach hatte sich in Lausanne mit Vertretern der eSport-Szene zwei Tage lang ausgetauscht. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Frage, ob eSport olympisch werden soll. "Es wird noch einige Zeit dauern, bis wir eine Reihe von offenen Fragen beantwortet haben. Bis dahin macht es keinen Sinn, über die Aufnahme ins olympische Programm zu sprechen. Mein Nachfolger wird die Möglichkeit haben, diese Entscheidung zu treffen", sagte Bach im Rahmen einer Pressekonferenz. Mit dem zweitägigen Austausch zwischen IOC, Vertretern von eSports-Unternehmen und Sportlern ist laut Bach aber "der erste Schritt einer langen Reise" vollzogen worden.

Die eSport-Szene bleibt beim Thema Olympia entspannt. "Der eSport war ja hier nicht als Bittsteller, und hat darum gekämpft in die Olympischen Spiele aufgenommen zu werden", sagte Ralf Reichert, Geschäftsführer von Deutschlands größtem eSport-Unternehmen ESL, dem Deutschlandfunk. "Der eSport braucht die Olympische Bewegung nicht, um dahin zu kommen, wo er am Ende des Tages sowieso landen wird", so Reichert.

Bild: © Anastasia – stock.adobe.com

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