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Glücksspielstaatsvertrag

DAW: "Länder in der Gestaltungspflicht"

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben den neuen Glücksspielstaatsvertrag beschlossen. Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) sieht die Länder in der Gestaltungspflicht.

"Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben im Rahmen der heutigen (12. März) Ministerpräsidentenkonferenz den Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag (GlüNeuRStV) beschlossen", heißt es in einer Pressemitteilung der DAW. Demnach gilt, dass zwischen Spielhallen ein Mindestabstand einzuhalten ist und Mehrfachkonzessionen verboten sind. In allen Ländern können Spielhallen jedoch vom Verbot der Mehrfachkonzessionen befreit werden, wenn sie bestimmte Qualitätskriterien erfüllen.

Georg Stecker (Foto), DAW-Vorstandssprecher: "Dass bei der Regulierung des gewerblichen Automatenspiels erstmals Qualitätskriterien zum Zuge kommen sollen, ist eine gute Nachricht für die legalen Spielangebote und den Spielerschutz. Eine komplette Abkehr von der verfehlten Regulierung nach quantitativen Kriterien ist aber ausgeblieben. Für einen wirksamen Spieler- und Jugendschutz müssen die Länder nun von ihren Kompetenzen Gebrauch machen und bei der Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrages den eingeschlagenen Weg der qualitativen Regulierung konsequent weiterverfolgen. Wir werden bei unserem Angebot selbstverständlich weiterhin auf Qualität setzen."

Und weiter: "Die Qualität des Angebots entscheidet beim Spieler- und Jugendschutz, nicht die Anzahl der aufgestellten Geräte oder der Abstand der Spielhalle zu nächsten. Zudem sind Mindestabstände bei Spielhallen nun absurder denn je, da bisher illegale virtuelle Automatenspiele und Online-Casinos erlaubt werden."

Stecker betont: "Als Deutsche Automatenwirtschaft begrüßen wir die Einführung einer bundesweiten und spielformübergreifenden Sperrdatei als wichtigen Beitrag für einen wirksamen Spielerschutz."

Foto: © DAW/Marco Urban

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