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Massive Zweifel

Datenschutz contra GlüStV

Mit der neuen Regulierung werden auch neue technische Instrumente für den Online-Spielerschutz eingeführt. Warum diese aus Sicht des Datenschutzes kritisch zu sehen sind, erklärt der Datenschutzbeauftragte des Landes Sachsen, Andreas Schurig.

"Ich habe generell den Eindruck, dass derzeit die Grenzen des verfassungsrechtlich Zulässigen strapaziert werden, meint der Mathematiker und Theologe Schurig im games & business-Interview. Als Datenschutzbeauftragten des Landes Sachsen haben wir ihn aber speziell zum neuen Glücksspielstaatsvertrag gefragt.

Stehen die eingesetzten Mittel noch im Verhältnis zum übergeordneten Ziel des Spielerschutzes, wollten wir wissen, und Schurig äußert hier Zweifel. Für ihn stellt sich etwa auch die grundsätzliche Frage, weshalb neben der Sperrdatei noch eine weitere Datei aufgebaut werden muss. Außerdem gibt er im Laufe des Interviews auch zu bedenken, dass "eine derart umfängliche Überwachung" bei anderen Suchtphänomenen wie Tabakkonsum unbekannt sei.

Lesen Sie unser Gespräch in der Oktober-Ausgabe von games & business. Hier geht's zum kostenlosen Probe-Abo.

Bild: © SDB Steffen Giersch

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