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Weiteres Förderprogramm

Corona: Neue Finanzhilfe für Unternehmen

Nach der "Corona-Soforthilfe" können Corona-betroffene Unternehmen nun von einem weiteren Zuschussprogramm, der "Überbrückungshilfe", profitieren.

Nach der "Corona-Soforthilfe", die Ende Mai ausgelaufen ist, plant die Regierung mit der "Überbrückungshilfe" ein weiteres Zuschussprogramm für Corona-betroffene Unternehmen. Antragsberechtigt sind Soloselbstständige, Freiberufler, kleine und mittelständische Unternehmen sowie gemeinnützige Organisationen, die im April und Mai 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 60 Prozent zu verzeichnen hatten (im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum). Branchen, die stark betroffen sind (wegen teilweiser oder vollständiger Einstellung des Geschäftsbetriebs), wird durch eine abgestufte Fördersystematik besonders Rechnung getragen. Auch Unternehmen, die bereits die Soforthilfe in Anspruch genommen haben, sind prinzipiell antragsberechtigt.

In Abhängigkeit von der Höhe des Umsatzrückgangs können 40 bis 80 Prozent der fixen Betriebskosten für die Monate Juni bis August bezuschusst werden. Bei einem Umsatzrückgang von weniger als 40 Prozent (im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat) entfällt die Überbrückungshilfe für diesen Fördermonat. Der maximale Erstattungsbeitrag liegt bei 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten soll der Erstattungsbetrag 9.000 Euro, bei Unternehmen bis zu 10 Beschäftigten 15.000 Euro nur in begründeten Ausnahmefällen übersteigen.

Im Unterschied zur vorangegangenen "Soforthilfe" müssen sowohl die Umsatzrückgänge als auch die fixen Betriebskosten von einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer bestätigt werden.

Hier finden Sie die bereits vorliegenden Eckpunkte zur Überbrückungshilfe.

Foto: © Tatjana Balzer – stock.adobe.com

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