Dachverband

Hamburg-Bergedorf

Spielhalle Imperial

Sieben Konzessionen auf 1.400 Quadratmetern und jede der sieben Konzessionen besticht durch eine andere Farbgebung. Ein abwechlsungsreicher Gerätepark und 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich um das Wohl der Gäste kümmern. All das und so einiges mehr macht die Spielhalle in Hamburg-Bergedorf aus.

 

Waldemar Kluch ist in der Branche kein Unbekannter. Eine ereignisreiche Vergangenheit liegt hinter ihm, und immer noch schaut er positiv in die Zukunft. Zwei Jahre war er Geschäftsführer von Ritzio North Germany und verantwortete 250 Konzessionen in ganz Deutschland. In die Branche sei er ganz zufällig gekommen, so Waldemar Kluch. 1976 hatte er einen Job in einer Discothek und begann nebenher Automaten aufzustellen. Der zweifache Karate-Weltmeister und Judo-Europameister war auch auf dem Gebiet des Sportbusiness aktiv, hier vor allem im Bereich der Boxpromotion, im Fußball und im Tennis.

Mit Herzblut ist Waldemar Kluch Aufsteller. Neben der Spielhalle Imperial in Hamburg-Bergedorf verantwortet er als Bevollmächtigter der Geschäftsführung noch acht weitere Spielhallen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. "Wichtig war mir immer ein enger Kontakt zu den Ordnungsbehörden. Ich hatte noch nie Stress mit den Behörden", sagt Waldemar Kluch. Den Kontakt braucht er jetzt auch, denn für jede seiner sieben Konzessionen hat er einen Härtefallantrag gestellt. "Meine Anträge befinden sich gerade in der Anhörung." Mit dem Justiziar des Hamburger Automatenverbands, Sven Achnitz, hat er im Falle einer Ablehnung Klagen vorbereitet.

Frauen kommen gerne hierhin
Waldemar Kluch möchte jede Klientel ansprechen: "Die Halle soll ein Treffpunkt sein für Leute von 18 bis 80 Jahren, jeder wird sich hier wohlfühlen. In den letzten fünf Jahren hat sich der Frauenanteil erhöht, über die Hälfte der Gäste sind Frauen." Die sieben Konzessionen sind in unterschiedlichen Farben sehr großzügig eingerichtet, vier Konzessionen haben jeweils zwölf Geldspielgeräte, drei haben zehn. "Der Gerätemix von allen Herstellern ist mir wichtig", erzählt Kluch. "Außerdem gibt es bei mir auch ein reichhaltiges Unterhaltungsangebot." Der Service sei das A und O - hier muss alles stimmen, so Kluch. Von seinen 17 Mitarbeitern verlangt er vor allem Freundlichkeit. "Da stelle ich lieber mehr Leute ein, aber der Service ist das Wichtigste, nur dann kommen die Gäs­te wieder." Natürlich lässt er sein Personal regelmäßig schulen, die Hallenleitung ist auch zugleich Sozialkonzeptbeauftragte.

Gegen schwarze Schafe
Was seine Konkurrenz betrifft, hat Waldemar Kluch immer ein waches Auge: "Wenn ich erfahre, dass bei meinen Mitbewerbern die Sperrzeiten nicht eingehalten werden, oder das Rauchverbot, dann rede ich mit den Leuten. Wir müssen uns an die Regeln halten, nur dann hat die Branche eine Zukunft", ist er überzeugt. Auch Politiker hat er schon in seine Spielhalle eingeladen. "Die haben sich von dem geschulten Personal und den Abläufen in der Halle überzeugen können."

Das einzige, worüber Kluch sich in Zukunft Sorgen macht, ist die Tatsache, "dass wir uns ab dem 1. Juli völlig in die Hände von Rechtsanwälten begeben müssen." Denn als Unternehmer möchte man schließlich selbst aktiv gestalten.

(Quelle: games & business, Mai 2017)