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Illegale Online-Casinos

Lotto-Chefs sehen Handlungsbedarf

Die Geschäftsführer von Lotto Hamburg, Michael Heinrich und Torsten Meinberg, fordern Politik und Behörden auf, illegales Online-Glücksspiel mit mehr Nachdruck zu bekämpfen.

Die Geschäftsführer von Lotto Hamburg, Michael Heinrich und Torsten Meinberg, appellieren an Politik und Behörden, den Kampf gegen illegales Online-Spiel zu verschärfen. Hintergrund für diesen neuerlichen Vorstoß sind Kreditkartenfirmen und Zahlungsdienstleister, die trotz Verbots den Zahlungsverkehr für illegale Online-Casinos abwickeln. Diese bleiben neuerdings, wie der Spiegel berichtet, immer öfter auf ihren Forderungen sitzen. Dann nämlich, wenn Spieler, die im Internet ihr Geld verloren haben, im Anschluss das Geschäft unter Verweis auf Paragraf 134 des Bürgerlichen Gesetzbuches für nichtig erklären. Das Gesetz regelt, dass ein Rechtsgeschäft nichtig sei, wenn es gegen ein gesetzliches Verbot verstoße. Viele Finanzinstitute verzichten daraufhin, ihre Forderungen gegenüber Spielern einzutreiben.

"Wir sehen, wie wichtig es ist, dass die Ministerpräsidenten auf ihrer nächsten Konferenz im Februar 2018 endlich eine Lösung finden, (...) damit die Machenschaften illegaler Online-Glücksspielanbieter unterbunden werden können. Die Aufsichtsbehörden brauchen Klarheit im Rechtsrahmen, um konsequent gegen die illegalen Online-Casinos und Schwarzlotterien vorgehen zu können", so Michael Heinrich und Torsten Meinberg.

games&business hatte unlängst über den Fall des Zahlungsdienstleisters PayPal berichtet, der auf Zahlungsforderungen in Höhe von 95.000 Euro gegenüber einem Spieler verzichtet hat.

Bild: © AA+W – stock.adobe.com

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