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Digitalisierung

DFB-Landesverband steigt in eSport ein

Der Bayerische Fußball-Verband hat eine Kooperation mit der Electronic Sports League geschlossen.

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat eine Kooperation mit der Electronic Sports League (ESL) geschlossen. Das meldet der Sportbusiness-Informationsdienstleister "Sponsors". Im Rahmen dieser Kooperation veranstalten die beiden Partner ein eSport-Turnier in der Fußballsimulation Fifa 18. Dafür hat der BFV mit dem bayerischen Telekommunikationsanbieter M-net bereits einen Presenting-Sponsor gefunden. Das Event läuft unter dem Namen "BFV eSports Cup powered by M-net".

BFV-Präsident Rainer Koch sagt über den Einstieg des Verbands in den eSport: "Dem BFV geht es darum, noch mehr Menschen für den Fußball zu gewinnen." Laut dem BFV-Oberen sei es sinnlos, "die gesellschaftlichen Zeichen der Zeit zu negieren". Stattdessen solle das Thema eSport vom BFV "aktiv gesteuert und gelenkt" werden.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte als übergeordneter Verband vor einiger Zeit eine einheitliche Leitlinie zum Thema eSport definiert. Aus dieser geht hervor, dass sich seine Mitgliedsverbände lediglich im "eSoccer", also in Fußballsimulationen, engagieren dürfen. "Wir wollen keine Spiele fördern, in denen Kinder auf andere schießen und das Ganze auch noch als Sport bezeichnet wird", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel. Der BFV ist der erste DFB-Landesverband, der seine Pläne bezüglich eSport offengelegt hat.

Bild: © ohischiftl – stock.adobe.com 

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