Dachverband

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Baden-Württemberg

Appell: Online-Petition unterschreiben

Der Automaten-Verband Baden-Württemberg ruft seine Mitglieder erneut auf, die Online-Petition für ein an Qualität orientiertes Landesglücksspielgesetz zu unterschreiben.

Wenn die dortige Landesregierung an den starren Mindestabständen festhält, müssten bis zu 80 Prozent der staatlich konzessionierten Spielhallen in Baden-Württemberg zum 30. Juni dichtmachen. 8.000 Arbeitsplätze stehen auf der Kippe. Der Verband benötigt 21.000 Stimmen aus Baden-Württemberg – dann muss der Landtag sich noch einmal mit diesem Thema befassen.

Bisher haben knapp 10.000 Menschen die zusammen mit dem Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) gestartete Petition unterstützt. Interessierte haben auch die Möglichkeit, "auf Papier" zu unterschreiben, heißt es in einem Rundschreiben des Automaten-Verbands Baden-Württemberg. Die Unterschriftenbögen könnten als PDF heruntergeladen und die Unterschriften der Mitarbeiter auf Papier gesammelt werden. Die Unterschriftenlisten lassen sich auf der Seite von Open Petition wieder hochladen. Der Verband ruft auch dazu auf, den Link in den sozialen Medien sowie im eigenen Familien-, Freundes- und Kollegenkreis zu verbreiten.

Aus den gleichen Gründen laufen Online-Petitionen der Automatenbranche auch in Mecklenburg-Vorpommern und in Rheinland-Pfalz. Wenn mit Inkrafttreten des neuen Glücksspielstaatsvertrags 2021 zum 1. Juli dieses Jahres in Mecklenburg-Vorpommern der Mindestabstand von 500 Metern zwischen Spielhallen untereinander sowie zwischen Spielhallen und Jugendeinrichtungen Teil des neuen Landesglücksspielgesetzes wird, droht etlichen Betrieben das Aus. 600 Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern würden ihren Job verlieren. In Rheinland-Pfalz müssten über die Hälfte aller Spielhallen schließen, rund 2.000 Arbeitsplätze wären weg.

Damit sich die Parlamente beider Bundesländer erneut mit diesem Thema befassen müssen, werden 6.700 Unterschriften aus Mecklenburg-Vorpommern sowie 12.000 aus Rheinland-Pfalz benötigt. In beiden Ländern haben insgesamt jeweils schon knapp 6.000 Personen die Online-Petition unterschrieben.

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