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01.02.2016 16:19
Hessischer Innenminister Beuth auf Sportbusiness-Kongress

SpoBiS: Sportwett-Chaos ordnen


Auf Europas größtem Sportbusiness-Kongress SpoBiS in Düsseldorf forderte der hessische Innenminister Peter Beuth eine "Ordnung im Chaos" der Glücksspielgesetzgebung in Deutschland. Für diese Ordnung müssten die Länder sorgen.

Mit Blick auf die Situation der Sportwetten sagte Peter Beuth, die Beschränkung der Lizenzen im Glücksspielstaatsvertrag sei der "Fehler im Aufmarschplan, der sich durch die ganze Schlacht" gezogen habe. Er sprach sich für eine qualitative Regulierung aus. Über die Quantität müssten die Kunden entscheiden. Der nicht regulierte Markt sei die größte Baustelle im deutschen Glücksspielwesen, die es zu bearbeiten gelte. Jetzt sei der Zeitpunkt, um zu erkennen, dass die bisherige Regelung "vor die Wand gefahren" sei. Beuth zeigte sich optimistisch, dass diese Einsicht in den anderen Bundesländern allmählich wächst. Er rechnete damit, dass "noch in diesem Jahr" die Gespräche zu einer "Auflösung der paradoxen Situation" aufgenommen werden. "Vielleicht gibt es dieses Jahr sogar noch eine Lösung", so Beuth.

Der hessische Innenminister Peter Beuth sprach auf dem SpoBiS in Düsseldorf, dem größten Sportbusiness-Kongress Europas. Unter anderem sind Sportwetten eines der Themen auf dem Kongress, der in diesem Jahr mit über 1.800 Teilnehmern einen neuen Besucherrekord aufstellt. Kongressveranstalter des SpoBiS ist Deutschlands führendes Sportbusiness-Magazin Sponsors, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert.

Der Kongress kann über einen Live-Blog verfolgt werden.