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30.03.2016 09:17
Fälle in NRW und Thüringen

Misswirtschaft bei Spielbanken


Aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Thüringen sind in den letzten Tagen Zahlen zu den dortigen Spielbanken bekannt geworden. Demnach hat die Spielbank Erfurt pro Jahr ihres Bestehens nur etwa 8.000 Euro in den Landeshaushalt eingespielt. In Nordrhein-Westfalen zahlt die Westdeutsche Spielbanken GmbH (Westspiel) offensichtlich Millionen von Euro für freigestellte Mitarbeiter.

Laut einem Bericht des Finanzministeriums Thüringen hat die Spielbank Erfurt in der Zeit ihres Bestehens von 2005 bis 2014 gerade einmal 76.000 Euro zum Landeshaushalt beigetragen. Die Spielbank ist seit 15 Monaten geschlossen.

Bei Westspiel in NRW sorgt offensichtlich schlechtes Arbeitsklima für Millionenausgaben. Laut RP-online zahlt Westspiel 154 Mitarbeiter dafür, dass sie nicht mehr dort arbeiten. Unter anderem erhält ein ehemaliger Spielleiter ein Gehalt von 100.000 Euro und einen Dienstwagen - bis heute. Bis Ende 2016 werden sich die Zahlungen auf etwa neun Millionen Euro belaufen, so die Zeitung.