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Sondershausen

Big Cash Casino

Eine Spielstätte in einem denkmalgeschützten Haus? Das kann gut gehen, wenn man Tobias Schneegans und Thomas Schönfeld heißt, den richtigen Architekten kennt und Unternehmergeist hat. Dann entsteht so was wie das Big Cash Casino Sondershausen.

 


Weit über 200 Jahre ist das ehrwürdige Schützenhaus am Volksplatz in Sondershausen inzwischen alt. Und die Geschichte des Hauses ist recht wechselhaft – Bilder dazu sind in der Diashow in diesem Artikel abrufbar, ebenfalls ein Blick hinter die Kulissen, vom großen Umbau im März/April 2011.

Das Schützenhaus am Volksplatz in Sonderhausen gibt es seit 1797. Fürst Friedrich Carl der Erste hat es seinerzeit für die Sondershäuser Schützenbruderschaft errichten lassen. Es ist sogar in der ansonsten recht kurz gehaltenen Stadtchronik eingetragen. Zu DDR-Zeiten ein Jugendclubhaus, bot es direkt nach der Wende nicht nur einer Pizzeria und einer Disco ein Zuhause, sondern auch einer kleinen Spielstätte. Tobias Schneegans war schon damals vor 20 Jahren Mitbetreiber der „Spielo“, wie er die Freizeitstätte mit sieben Geldgewinn-Spielgeräten, einem Billardtisch und später dann ein paar Trendy-Geräten liebevoll nennt. Doch nach 20 Jahren stand er vor der Wahl, denn überall knarzte es kräftig im Gebälk des betagten Hauses: Entweder einen neuen Standort suchen oder richtig in das Haus investieren und eine moderne Freizeitstätte schaffen. Da er das Haus dann mit seinem Partner Thomas Schönfeld – die beiden betreiben erfolgreich die Kyffhäuser Casino GmbH – schlussendlich komplett kaufen konnte, stand einem Komplettumbau kaum etwas im Wege. Das heißt, eine Sache machte es schon recht komplex: Das gesamte Haus steht unter Denkmalschutz. „Mir hat jeder davon abgeraten, so ein Projekt anzugehen“, sagt der 42-Jährige. „Aber es ist auch nicht so einfach, sich nach einem anderen innerstädtischen Raum umzusehen. So ein Objekt ist allerdings steuerlich recht interessant.“

Nach intensiver Suche fand er mit Frank Penzkofer von InnSight aus Sonneberg den passenden Innenarchitekten für sein Großprojekt. „Wir hatten damit gerechnet, hier in den Räumen vielleicht zwei Casinos mit jeweils sieben Geräten unterzubringen. Aber der Frank hat es möglich gemacht, dass wir hier mit einer Dreier-Konzession tatsächlich jeweils sieben Unterhaltungsgeräte für unsere Gäste bereitstellen können“, so Tobias Schneegans.

Die Kyffhäuser Unternehmer setzen auf einen nahezu kompletten Unterhaltungsmix: Neben den 21 Geldgewinn-Spielgeräten gibt es drei grosszügige Internet-Terminals, Billard und Trendy-Geräte sind ein Muss. „Wir sind hier im Ort auch ein sozialer Treffpunkt, dem muss man Rechnung tragen“, macht der Unternehmer deutlich. Und diesen Auftrag nimmt er schon länger ernst, schließlich betreibt er im gleichen Ort bereits seit Jahren erfolgreich eine moderne Bowlinganlage mit sechs Bahnen, angeschlossener Gastronomie und einer kleinen Spielstätte. Akzentuierte Beleuchtung, dunkle Farben, wertige Böden – das prägt den Eindruck im modernen Schützenhaus, das den Spielgästen einen bunten Mix aktueller Geräte bietet. Ein weiteres Highlight des Big Cash Casinos – Tobias Schneegans ist Mitglied der ersten Stunde im Markenverbund und auch im Big Cash Beirat aktiv – ist die Aufteilung der einzelnen Spielstätten in Raucher- und Nichtraucherbereiche. „Das haben wir gleich konsequent umgesetzt“, so Schneegans. Der ehrwürdigen Geschichte des Hauses begegnet man übrigens in vielen Details wieder – so hängen etwa im Casino „Schützenhaus“ Hirschköpfe aus Plastik als Lampenschirme an der Wand und weiße Kuckucksuhren gegenüber dem Empfangstresen.

(Quelle: games & business, Mai 2010)