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Koblenz

Let's Play Spiel & Internet Treff

Im Oktober 2009 eröffnete die Familie Pütz in Koblenz die neue Spielstätte Let’s Play. Innen besticht das Let’s Play mit klaren Linien und viel Hightech. Von außen besticht die Symbiose mit dem Bowlingcenter pinup.


Etwas ungewöhnlich ist für die Kölner Unternehmerfamilie Automaten Pütz eine Spielstätte in Koblenz in Rheinland-Pfalz schon. „Eigentlich konzentrieren wir uns auf den südlichen Teil von NRW. Aber zwei Jungunternehmer hatten unser Bowlingcenter pinup samt Spielstätte in Bornheim gesehen und wollten mit uns so etwas unbedingt in Koblenz realisieren. Und so kam es, dass wir nun auch eine Spielstätte in Koblenz betreiben“, erklärt Wolfgang Pütz den „Ausbruch“ aus dem südlichen NRW.

Obwohl der Standort in Rheinland-Pfalz sozusagen eine Neuheit ist, hat man mit der Kombination Spielstätte und Bowlingcenter auf ein erprobtes Konzept zurückgegriffen, welches sich bereits an zwei Standorten - Bornheim und Troisdorf - bewährt hat. Das Gebäude mit der Spielstätte befindet sich vorne an der Straße. Dahinter, über den gemeinsamen Parkplatz erreichbar, befindet sich das Bowlingcenter, das über 22 Bowlingbahnen, Cocktail-Lounge, Seminarraum, Vollküche sowie einen Unterhaltungsbereich mit Sport- und Unterhaltungsspielen verfügt.

Bewährt hat sich in der Spielstätte laut Pütz auch die gemischte Aufstellung mit Geldgewinn-Spielgeräten sowie Unterhaltungs- und Sportgeräten. „Wir legen Wert darauf, einen Mix von Geldgewinn-Spielgeräten und Sport- oder Unterhaltungsgeräten zu haben. Dafür unterteilen wir die einzelnen Konzessionen noch mal mit zusätzlichen Trennwänden.“ Dennoch wollte man nicht nur ausgetretene Wege weiterverfolgen, sondern auch Neues ausprobieren. Eine solche Neuheit ist das Service-System. In einer der sechs Konzessionen wurden statt der sonst üblichen Service-Knöpfe Touchscreens eingebaut, mit denen der Gast nun Getränke bestellen oder den Wunsch zum Geldwechseln kundtun kann. Zum Kundenservice gehört laut Pütz ebenfalls, dass fünfmal am Tag den Gästen kleine Snacks gereicht werden.


Personal wichtig 

Neu sind laut Pütz auch die Anforderungen ans Personal in einer Spielstätte mit sechs Konzessionen. Zwar betreibt die Familie Pütz einige Mehrfach-Konzessionen, dennoch sieht Pütz einen immensen Unterschied zu der Situation vor einigen Jahren: „Spielstätten mit Mehrfach-Konzession erfordern einfach mehr Personal, was auch die Anforderungen an die angestellte Centerleitung erhöht. Daher ist Personalentwicklung ein großes Thema. Wir selber bilden unsere Mitarbeiter regelmäßig weiter, denn ansonsten wäre eine Spielstätte wie diese gar nicht dauerhaft zu betreiben.“


Klare Linien, viel Raum

Im Innern des Let’s Play bestechen die klaren Linien. Der Platz wird großzügig genutzt. Beengt wird sich hier keiner fühlen, die Atmosphäre ist entspannt. Darauf ist man bei der Familie Pütz auch ein wenig stolz. Denn die Planung der Inneneinrichtung, Raumaufteilung, Möblierung und Dekoration erfolgte in Eigenregie. Hier zeige sich der Vorteil eines Familienunternehmens, so Pütz. Der Vater habe die Finanzierung bearbeitet, Mutter und Schwester die Inneneinrichtung und er den Gerätepark zusammengestellt. Stellt sich nur die Frage, wann dieses bewährte Team bewährte Konzepte mit neuen Ideen an neuen Standorten realisiert.


Hightech für Service

In Sachen Kundenservice geht die Familie Pütz einen neuen Weg. So sind in einer Konzession in den sechs Zweier-Gruppen jeweils ein Touch-Display als Kundenterminal integriert. Die Gäste können dort bequem und direkt einen Getränkewunsch aufgeben, seien es nun Heiß- oder Kaltgetränke. Die „Bestellung“ wird an den Counter gesendet und dort von den Servicekräften aufgenommen. Der Gast erhält dann seine gewünschte Erfrischung an den Platz, von dem aus er bestellt hat. Ebenso kann der Gast über das Display seinen Wunsch zum Geldwechseln kommunizieren. Mit diesem neuartigen System sollen die Gäste schneller und besser bedient werden. Zudem biete das Service-System laut Wolfgang Pütz auch eine gewisse Kontrolle.

(Quelle: games & business, November 2009)