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Plettenberg

"Eleven"

Direkt neben dem Hauptbahnhof im nordrhein-westfälischen Plettenberg liegt die Spielstätte „Eleven“ von FunWays Automaten. Die Betreiber setzen auf die Zukunft der Branche und investieren besonders in ihre Mitarbeiter.


Alle Spielstätten von FunWays heißen anders, das „Eleven“ wurde nach seiner Hausnummer so benannt. Das „Eleven“ ist erst am 31. August in neue Räumlichkeiten umgezogen. „Wir waren vorher ein Stück weiter die Straße rauf, sodass uns unsere Stammkunden jetzt problemlos wiederfinden können“, sagt Ulrike Königsmann, die den Betreiber Rainer Heidrich vertritt. 

 


Vorbild sein

„Stirn zeigen“ und „Zeichen setzen“ ist Rainer Heidrich und Ulrike Königsmann sehr wichtig: „Wir wollen auch weiterhin in die Zukunft investieren und haben daher 2015 einen Auszubildenden eingestellt“, sagt Ulrike Königsmann. Auch das Zutrittsalter von 21 Jahren in allen FunWays-Spielstätten zeige die Verantwortung der Betreiber: „Wir wollen Vorbild sein. Für uns ist der Jugendschutz neben dem Spielerschutz extrem wichtig, daher das höhere Zutrittsalter“, sagt Königsmann. Die insgesamt 30 Mitarbeiterinnen nehmen einen hohen Stellenwert im Unternehmen ein. Sandra Tillmann ist seit 2008 bei FunWays und heute Personalleiterin, seit Neuestem auch Sozialkonzeptbeauftragte: „Unsere Mitarbeiter sind teamfähig und arbeiten eigenverantwortlich. Uns ist wichtig, dass sie ein kommunikatives und freundliches Auftreten haben.“ Natürlich werden alle Voll- und Teilzeitkräfte einmal im Jahr geschult. „Unsere Mitarbeiterinnen sind ja seit Jahren daran gewöhnt, ein Auge auf problematische Spieler zu haben. Die Schulungen bestätigen uns eigentlich darin, was uns im Umgang mit den Gästen immer schon wichtig war.“

 


ServicePlus von Schneider

Das „Eleven“ nimmt am ServicePlus-Programm von Schneider Automaten teil. Hierzu gehören die Spielgast-Informationsboards, die wichtige Infos wie die Hausordnung, das Jugendschutzgesetz, die spielrelevanten Informationen, Hinweise zu lokalen Beratungsstellen und Spielerschutzbroschüren vorhalten. Außerdem gehören verdeckte Spielstättentests zum Schneider ServicePlus-Programm. Sogenannte Scouts überprüfen die Leistung der Spielstätte nach vorgegebenen Kriterien und Qualitätsmerkmalen: Gesetze, Mitarbeiter, Ambiente und Sauberkeit. Bei hundertprozentiger Zielerfüllung der Kategorie „Gesetze“ bescheinigt Schneider, dass die geforderten Maßnahmen zur Umsetzung des Spieler- und Jugendschutzes eingehalten wurden. „Das ServicePlus-Programm hilft den Betreibern dabei, ein Qualitätsmanagement in ihrer Spielstätte durchzusetzen“, erklärt Sonja Wilhelmy von Schneider ServicePlus.


Vorbildlich ins neue Jahr

Sonja Wilhelmy und Ulrike Königsmann arbeiten im Trainernetzwerk von ServicePlus zusammen. Ulrike Königsmann hat sich vor 1,5 Jahren mit dem Unternehmen Aktiv Coaching selbstständig gemacht. Sie hat in diesem Zusammenhang das „Betriebshandbuch Sicherheit“ für die Automatenbranche entwickelt. Darin enthalten ist die von der Berufsgenossenschaft vorgeschriebene Betriebsunterweisung für Mitarbeiter sowie u.a. Anweisungen zur Verwahrung

von Bargeldbeständen, Verhalten bei Überfall, Brandschutz, erste Hilfe, Gefahrenstoffe und Hygiene.

 

(Quelle: games&business, Dezember 2015)