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Hürth

Spiel-Arena

In einem ehemaligen Geschäft eines Schraubenhändlers im Gewerbegebiet in Hürth haben Grit und Reiner Weil am 1. Oktober 2021 mithilfe von ar-te ladenbau eine Spielhalle eröffnet. Der Standort hat für sieben Jahre eine Erlaubnis bekommen.

 
 
 

 

Licht und Schatten – so kann man in den letzten Monaten das Leben der Automatenaufstellunternehmer beschreiben. Dies gilt auch für Reiner und Grit Weil. Von ihren insgesamt vier Spielhallen stehen zwei kurz vor der Schließung; auf der anderen Seite konnten die Weils am 1. Oktober eine Spielhalle mit 12 Geldspielgeräten eröffnen – die Spiel-Arena in Hürth bei Köln. Partner für die Inneneinrichtung war ar-te ladenbau aus Wuppertal.

"Wir kennen uns seit 20 Jahren und haben schon öfter mit ar-te Hallen renoviert und immer nur die besten Erfahrungen gemacht," betont Reiner Weil. Auch ar-te-Geschäftsführer Johannes Schally lobt die Beziehung zum Ehepaar Weil: "Grit und Reiner Weil haben hohe Ansprüche an die Ausstattung und das ist auch gut so, denn sie wollen sich ja mit der Einrichtung von anderen Spielhallen abheben!" Schließlich seien Spielhallen heutzutage eher "Eventlokale", betont Schally. "Wenn wir etwas machen, dann machen wir es richtig", beschreibt Weil seine Philosophie.

Modern und gemütlich

Und das ist ar-te mit Impulsen von Grit Weil auch gelungen: Eine wahre Farbsymphonie erwartet den Gast in der Spiel-Arena. Schon alleine die harmonisch beleuchtete Theke wirkt einladend. Durch geschickte LED-Beleuchtung können die Deckensegel in den unterschiedlichsten Farben erstrahlen. Der moderne Teppich rundet das Bild ab. "Wir wollten eine gemütliche, aber auch moderne Amosphäre schaffen," so Reiner Weil, "bei uns sollen sich alle Gäste wohlfühlen." Und der Erfolg gibt den Weils recht: "Nach nur vier Wochen haben wir ein tolles Feedback von unseren Gästen bekommen, wir sind sehr zufrieden!"

Qualität ist wichtig

Mit preisverdächtigen Gestaltungen kennen sich die Weils aus: Im April 2010 haben sie für die Spiel-Arena in Ahaus die damals höchste Qualitätsauszeichnung der Automatenbranche, den "Golden Jack", erhalten. Qualität ist dem Unternehmerpaar bis heute sehr wichtig, auch bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. "Unsere vier festen Mitarbeiter haben wir über Empfehlungen und Mund-zu-Mund-Propaganda in Hürth gefunden", erklärt Reiner Weil. "Uns ist ein guter Service sehr wichtig. Unsere Mitarbeiter sind freundlich und natürlich gut geschult. Der Team-Gedanke wird bei uns gelebt und das merken natürlich dann auch unsere Gäste." Und wie man Gäste richtig anspricht, dazu haben die Weils sich schulen lassen.

"Für uns ist klar, dass sich auch unsere Mitarbeiter bei uns wohlfühlen müssen, denn nur dann bleiben sie uns ja auch erhalten. Das bedeutet, dass wir natürlich über dem Mindestlohn zahlen und ihnen Perspektiven bieten." Und das lohnt sich für das Unternehmerpaar: Die Mitarbeiter bleiben sehr lange bei ihnen: zwischen 10 und 20 Jahren. Wie in einer großen FamilieMutig und risikobereit, so beschreibt sich Reiner Weil selbst. Er schaut auf mehr als 35 Jahre in der Automatenbranche zurück, 30 davon als selbstständiger Unternehmer. Der gelernte Monteur ist stolz, in dieser Branche zu sein: "Ich würde es jederzeit wieder so machen. Es ist eine schöne Zeit gewesen. In der Branche kennt jeder jeden, es ist wie in einer großen Familie." Die restriktive Politik mit ihren Mindestabstandsbestimmungen empfindet er allerdings als "Frechheit" Unternehmern gegenüber. Aber aufgeben, so Weil, sei für ihn keine Option.

(Quelle: games & business, November 2021)