Dachverband

Lengerich

Spielstation

„Ankommen und wohlfühlen“ – diese Vorgabe machte sich die Schmidtgruppe bei der Planung der neusten Spielstation in Lengerich. Im Juli feierte man die Eröffnung und auch games & business war im Münsterland mit dabei.


„Die neue Spielstation in Lengerich ist für unser Unternehmen ein Vorzeigeprojekt – intern wie extern“, erklärte Axel Schmidt, Geschäftsführer der Schmidtgruppe, bei der gro­ßen Eröffnungs­feier im Münsterland. Zahlreiche Gäste, darunter auch games & business, waren dem Ruf des Unternehmens hierher gefolgt. Und das Ergebnis der rund sieben Monate Bauzeit konnte sich wahrlich sehen lassen: „Mit zahlreichen durchdachten Details wollen wir uns von unseren Mitbewerbern absetzen und Qualitätsmaßstäbe für die Zukunft definieren.“

Auch deshalb überließ man bereits bei der Planung nichts dem Zufall und konzipierte die neueste der rund 160 Spielstätten der Schmidtgruppe gemeinsam mit einem kompetenten Partner. Denn die Soda Beratungsgesellschaft setzte in der Vergangenheit schon innovative Gastronomiekonzepte für Referenzkunden wie McDonald’s, Coca-Cola und das Café Extrablatt in die Realität um.


Einfach wohlfühlen

Dabei war der Grundgedanke zu Beginn der Planung denkbar einfach: Den Spielgästen sollte in einer Wohlfühl-Atmosphäre die Möglichkeit zum ungestörten Freizeiterlebnis geboten werden. „Die Gäste sollen ankommen und sich wohlfühlen“, erklärte auch Robert Hess, Sprecher des Unternehmens, das Gesamtkonzept. „Wir wollten die Sehnsucht nach Geborgenheit, Sicherheit, Entspannung und Ruhe befriedigen und ein Gefühl des ‚Umsorgtseins‘ schaffen, damit sich der Spielgast in vertrauter Atmosphäre mit Gleichgesinnten treffen kann.“ Eine Lounge, die zum Verweilen und Spielen einlädt, sollte es werden. „Das soll den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. In entspannter und hochwertiger Umgebung und bei hervorragendem Service steht der Gast mit seinen Bedürfnissen und Sehnsüchten im Mittelpunkt.“ Schließlich sei das Motto, das man in dieser Spielstation realisiert habe, „nicht mehr, sondern besser zu leben“.


Design bis ins Detail 

Gleich zu Beginn werden die Gäste an einer zentralen Servicetheke im großzügigen Empfangsraum begrüßt. Von hier aus gelangt der Gast über Glastüren in die vier separaten Konzessionsräume. Purpur, Violett und Braun sind hier die bestimmenden Farbtöne. „Wir haben absichtlich ruhigere Farben ausgewählt, da die Automaten das wichtigste Element sind und im Vordergrund stehen sollen“, beschreibt Daniela Berndt, Projektleiterin bei der Soda Beratungsgesellschaft, das Konzept, das man hier in Lengerich verfolgte. Hinzu kommen große Pendelleuchten, Lichtfugen und Spots, die die Räume in eine weiche und wohlige Stimmung tauchen. „Da muss man sich einfach wie zu Hause fühlen. Und die Raumteiler aus edlem Holz sowie die komfortablen Sessel vor den Spielgeräten unterstützen diesen Effekt und sorgen dafür, dass der Spielgast abschalten und einfach nur genießen kann.“

Doch für die neue Spielstation sind die Verantwortlichen der Schmidtgruppe noch einen Schritt weiter gegangen: „Aufmerksamen Besuchern wird es nicht entgehen, dass wir mit der Krone aus unserem Unternehmenslogo in der neuen Spielstation einen immer wiederkehrenden Eyecatcher von besonders hohem Erkennungswert geschaffen haben“, erklärt Robert Hess. Und so ist das Logo nicht nur groß und deutlich an der Außenfassade zu sehen, sondern auch im Innenraum ist die Krone allgegenwärtig. Vom hochwertigen Türknauf bis hin zum dezenten Lichtelement ist das Logo in das Erscheinungsbild der Spielstätte integriert worden.

Aber auch das Spielangebot kann sich in den vier Konzessionen wahrlich sehen lassen. Hier setzen die Betreiber auf einen ausgewogenen Gerätemix. Außerdem finden sich auf den 780 Quadratmetern Gesamtfläche noch einige Internet-Terminals, die diskret in das Gesamtkonzept eingepasst wurden. Mit dem Angebot in der Spielstation Lengerich möchte man nach Angaben des Unternehmens auch Frauen ansprechen, die als Kundengruppe natürlich immer wichtiger werden. Axel Schmidt: „Neben dem Spielangebot ist für Frauen aber vor allem das Thema Sicherheit sehr wichtig. Das beginnt schon draußen auf dem Parkplatz.“ Auch aus diesem Grund habe man bereits bei der Planung auf eine sehr helle Außenbeleuchtung geachtet, schließlich wüssten Frauen das zu schätzen. „Und Frauen bringen einfach eine ganz andere Atmosphäre in die Spielstätte.“


Über Branche informiert

Mit der Spielstation Lengerich habe man nun einen echten Meilenstein gesetzt. „Wir freuen uns, dass wir dieses einmalige Entertainment-Center jetzt seiner offiziellen Bestimmung übergeben dürfen“, erklärte Robert Hess am Ende der Feier sichtlich stolz. Sehr interessiert zeigten sich auch die Vertreter der Stadt Lengerich und Mitglieder des Stadtrates an der neuen Spielstätte. Sie nutzten die Gelegenheit, sich an diesem Abend grundlegend mit Fragen des gewerblichen Unterhaltungsspiel zu beschäftigen. Hier stand Axel Schmidt den zahlreichen Besuchern Rede und Antwort. Vor allem der Spielerschutz und die strengen Regularien, die die Branche in diesem Zusammenhang schon seit vielen Jahren vorbildlich einhält, stießen bei den Gäs­ten auf reges Interesse. Und am Ende hatte Axel Schmidt auch noch eine gute Nachricht für Bürgermeister Friedrich Prigge im Gepäck: Die Schmidtgruppe spendete der Stadt Lengerich einen Tischkicker, der künftig einem örtlichen Verein zur Verfügung stehen soll.

(Quelle: games & business, August 2009)