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Lengerich

Altstadtcasino

Im Februar 2009 feierte das Altstadtcasino Lengerich Wiedereröffnung. Nach einigen Umbaumaßnahmen und einer Erweiterung stehen den Gästen jetzt 30 Geldgewinn-Spielgeräte zur Verfügung - und das in hochmodernem Ambiente.

 


Das Altstadtcasino ist bereits seit über drei Jahrzehnten eine feste Institution im nordrhein-westfälischen Lengerich. Damals begann Joachim Petscher, der Inhaber der Joachim Petscher Münzspiel- und Freizeit GmbH, hier mit sechs Geldgewinn-Spielgeräten. Vor knapp fünf Jahren erweiterte man den Standort um eine Konzession und vergrößerte das Altstadtcasino so auf 15 Geräte.

„Im vergangenen Jahr war ich dann auf einer Forumsveranstaltung“, erinnert sich sein Sohn Thomas Petscher, der Geschäftsführer des Unternehmens. „Dort ging es um Unternehmensvergrößerungen.“ Von dieser Idee sei er derart angetan gewesen, dass er sofort darüber nachdachte, wie man die Räumlichkeiten des Altstadtcasinos abermals erweitern könne. Da im selben Gebäude gerade eine Diskothek leer stand, rief er noch auf der Heimfahrt den Vermieter des Hauses an. „Und von da an, ging alles ganz schnell“, erklärt der Unternehmer.


Arbeit hat sich gelohnt

Natürlich sei dies mit sehr viel Arbeit verbunden gewesen, mussten doch die Räumlichkeiten der Diskothek völlig entkernt werden. Zu diesem Zeitpunkt habe er noch überhaupt keine genauen Vorstellungen darüber gehabt, wie es hier am Ende aussehen sollte, gesteht der Unternehmer. „Da haben wir uns völlig auf das Planungsbüro Plinske und dessen bewährten Planungspartner Libo-Ladenbau verlassen, die für die Detailplanungen vor Ort zuständig waren.“ Auch weil diese fast ausnahmslos auf örtliche Handwerker vertrauten, sei eine kostengünstige Umsetzung der Ideen möglich gewesen. Und nebenbei wurden auch die beiden älteren Konzessionen von den Inneneinrichtern renoviert. Thomas Petscher: „Das hat sich aus Kostengründen angeboten und war mit relativ geringem Mehraufwand zu realisieren. Wir sind mit den Arbeiten hier mehr als zufrieden.“

Von dem Ergebnis konnten sich die Gäste des Altstadtcasinos nun im Februar überzeugen. Dann nämlich feierte man in Lengerich die Wiedereröffnung der Spielstätte. Und der Aufwand der vergangenen Monate hat sich wahrlich gelohnt: Auf insgesamt 360 Quadratmetern finden in den drei Konzessionen nun 30 Geldgewinn-Spielgeräte Platz. Neben der räumlichen Trennung sollen vor allem farbliche Abstufungen ein unterschiedliches Raumempfinden schaffen.


Ein Highlight geschaffen

Das Highlight der Spielstätte ist aber zweifelsohne die neuste Konzession des Altstadtcasinos: Bereits beim Betreten des Raums fällt der Blick auf ein riesiges, beleuchtetes Holzelement, das den Eingangsbereich vom Entertainmentbereich abtrennt. Die Aussparungen in diesem rund sieben Meter langen Raumteiler geben den Blick auf Teile des Spielbereichs frei und schaffen dennoch Diskretion für die Spieler. „Wir haben sehr lange daran herumgetüftelt“, erinnert sich Wolfgang Plinske. „Das Element soll einerseits Schutz vor neugierigen Blicken bieten und andererseits das offene Erscheinungsbild der Spielstätte unterstützen.“ Schließlich könne man jetzt zwar keine Personen an den Geräten erkennen, aber sehr wohl sehen, welche Geräte sich im Raum befinden. Die vielen kleinen Birnen in den Aussparungen der Wand schaffen ein warmes, sehr angenehmes Licht und sollen die Neugierde der Besucher noch weiter steigern.


Indirekte Lichtquellen

Auch die Wände im Eingangsbereich sind von innen beleuchtet und bilden gemeinsam mit dem Raumteiler aufgrund ihrer Wölbung einen elypsenförmigen Raum. Auf der Oberfläche erstrahlen Bilder der Gamblingmetropole Las Vegas.

Im Entertainmentbereich der Spielstätte nutzt man ebenfalls fast ausnahmslos indirektes Licht. Hier haben die Inneneinrichter die Hauptlichtquelle in ein blaues Deckenelement integriert, auf dem das Weltall abgebildet ist. Plinske: „Das ist ein echter Eyecatcher. Und ganz nebenbei sorgen weniger Lichtquellen auch für niedrigere Betriebskosten.“


Frauen als Zielgruppe

Beim Unterhaltungsangebot setzte die Münzspiel- und Freizeit GmbH auf ­einen ausgewogenen Mix an Geldgewinn-Spielgeräten. „Wir verfolgen keine festgelegte Gerätepolitik, wenngleich die Ent­wicklung ganz klar zu den Multigamblern geht“, erklärt Thomas Petscher. Auch wenn er so kurz nach der Eröffnung noch keine genaueren Angaben machen konnte, seien es vor allem Frauen, die man durch das Ambiente und die modernen Geräte als Neukunden gewinnen möchte.

Ausnahmslos weiblich ist auch das Spielstättenpersonal. Dabei setzt der Unternehmer „eher auf erfahrene Mitarbeiterinnen“. Für sie gibt es regelmäßige Schulungen, was sich positiv auf den Umgang mit den Gästen auswirkt. Ebenfalls positiv sind die Erfahrungen, die Thomas Petscher mit dem Umsatz-Plus-Tool von Schneider-Automaten gemacht hat. In das Angebot des Kölner Traditionsunternehmens fällt unter anderem die Bewertung der Mitarbeiter durch Testkunden, die etwa alle zwei Monate ano­nym die Spielstätte aufsuchen. Dadurch sei eine gleichbleibend hohe Servicequalität garantiert. Und dass man hier in Lengerich auf hohe Qualität setzt und stets „up to date“ ist, davon zeugt nicht zuletzt das gerade wieder eröffnete Altstadtcasino. Denn auch Thomas Petscher weiß: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

(Quelle: games & business, April 2009)