Dachverband

Wuppertal

Casinolette und Mundial

arte-Ladenbau baut seit 33 Jahren Spielstätten. Johannes Schally, Geschäftsführer der Firma, spricht deshalb gern von „optischer Marktführerschaft.“ In Wuppertal richtete arte-Ladenbau zwei Konzessionen eines Branchenneulings ein.


In diesen Zeiten in die Branche einsteigen? Dazu bedarf es unternehmerischen Mutes. Den hat Stephan Claußnitzer bereits im Bereich Software und Computer unter Beweis gestellt. Als der Unternehmer in einem Wuppertaler Firmengebäude einen größeren Leerstand hatte, suchte er nach einem flächenintensiven Geschäft. Jetzt hat er seit einem knappen Jahr zwei Konzessionen mit jeweils acht Geldgewinnspiel-Geräten auf 300 Quadratmetern stehen.

Die Inneneinrichtung hat komplett das Wuppertaler Un- ternehmen arte-Ladenbau übernommen. „Wir haben eine allumfassende Beratung bekommen“, zeigt sich Claußnitzer zufrieden. Er hatte sich zuvor umgeschaut und wusste recht genau, was er nicht wollte. „arte-Ladenbau machte viele Vorschläge und schließlich fanden wir den passenden Stil.“ Claußnitzer wollte Helligkeit in seiner Spielstätte. Nun herrschen in beiden Konzessionen helle Farbtöne vor. Viele Lichtquellen an Wänden und Decken bringen noch mehr Licht in die Spielstätte.

 


Flexible und variable Systeme

„Die Einrichtung, das Ambiente ist es, was das Wohlfühlerlebnis ausmacht und damit die Verweildauer der Kunden bestimmt“, erklärt Schally. Er ist überzeugt, mit bestimmten Farben und Formen bestimmte Zielgruppen anzusprechen. Es kommt immer auf die Kombination an. „Farben und Formen müssen sich allesamt dem Zweck unterordnen. Eine zufällige Mischung von Dingen, die man als schön empfindet, kann im Ensemble völlig unharmonisch wirken.“

Das Aussehen moderner Spielstätten sieht Schally durch rationale Überlegungen der Betreiber geprägt: „Man braucht Einrichtungen, die schnell zu installieren und flexibel in der Anordnung sind und nicht an Grundrisse angepasst sein müssen! So kann man bei Bedarf schnell handeln.“

Schallys Antwort auf die Anforderungen an eine Spielstätte von heute: die Casinolette, ein System aus der Individualgestaltung mit vielen Variationen. „Die Casinolette-Teile kann man verputzen, tapezieren, beizen oder lackieren, und jedes Mal kommt eine komplett andere Atmosphäre zustande“, ist Schally begeistert. Dabei muss es nicht immer edel sein. „Aber alt wird die Einrichtung von alleine!“ Die Casinolette-Teile sind leicht und werden nicht am Boden verschraubt. Dadurch kann eine Spielstätte im Bedarfsfall schnell umgebaut werden und neue Atmosphären erhalten.

 


Die Konzession als Showroom

Die Zusammenarbeit zwischen arte-Ladenbau und Claußnitzer war so gut, dass eine der beiden Konzessionen sogar Casinolette heißt. „Das ist jetzt sozusagen deren Showroom.“ Die Resonanz der Spielgäste ist gut. „Wir hören oft, dass unsere Spielstätte besonders angenehm sei“, sagt Claußnitzer. Bei den geplanten Neugründungen des Automatenneulings soll wieder arte-Ladenbau involviert sein.