Dachverband

Höxter

Spielinsel

Der letzte Golden Jack 2013 wurde am 18. Dezember an die Spielinsel in Höxter verliehen. Der Einladung zur Verleihung folgten eine ganze Reihe Gäste. Diese konnten sich vor Ort ein Bild von der frisch renovierten und nun ausgezeichneten Spielstätte machen.


 


Neben Geschäftspartnern und Medienvertretern der örtlichen Zeitung waren auch Frank Waldeck von Big Cash sowie drei Stadträte aus Höxter der Einladung von Klaus-Dieter Leßmann, dem Betreiber der Spielinsel, gefolgt. Klaus Heinen, der Leiter der Spielstättenbewertungskommission, und Dirk Lamprecht, Geschäftsführer der AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH überreichten den Golden Jack und die Urkunde. Lamprecht betonte in seiner Rede die Vorbildfunktion, die die Spielstätte durch die Auszeichnung mit dem Golden Jack innehabe und gab einen kurzen Abriss der aktuellen Situation in der Automatenwirtschaft in Deutschland. Im Anschluss dankte Klaus-Dieter Leßmann seinen Mitarbeitern für ihre Arbeit und wies die Gäste in das Automatenspiel ein. Gerade für die Politiker war dies ein Novum. „Vorher hatten sie noch nie eine Spielstätte betreten und ich wollte ihnen mit meiner Einladung in die ‚Spielinsel‘ zeigen, was sich hinter den viel diskutierten Spielhallen verbirgt, nämlich modernstes Freizeit­vergnügen auf hohem Niveau“, so Leßmann.

 


Seit dreißig Jahren vor Ort

Mitten in der Fußgängerzone gelegen, ist die „Spielinsel“ seit mehr als dreißig Jahren ein beliebter Anlaufpunkt. Im Mai wurde die Spielinsel von Grund auf saniert und renoviert. Die Spielstätte ist also auf dem neusten Stand moderner Entertainmentcenter. Eine besonders prominente Rolle spielen dabei die Unterhaltungsgeräte. So ist dem Billard eine ganze Etage der Spiel­insel gewidmet. Die weiteren Unterhaltungsgeräte finden in der ers­ten Etage Platz.

Von außen betrachtet wirkt die Spiel­insel seriös und dezent. Den Gesetzen folgend sind die Fenster mit Jalousien blickdicht und die schlichte weiße Fassade enthält keinerlei auffällige Werbung. Lediglich ein dezentes Schild mit der Aufschrift „Spielinsel“ weist darauf hin, dass sich hinter der Fassade eine Spielstätte befindet. An den Fenstern deuten grüne LED-Leuchtröhren und zwei Leuchtschilder mit der Aufschrift „open“ an, dass dem Spielgast die Türen offen stehen. Bei der Innengestaltung zieht sich das Thema Insel als roter Faden durch alle Räume. Accessoires und Dekoration knüpfen mit Palmen, grünen Ranken und weiteren Pflanzen an das namensgebende Thema an. Kombiniert mit Holz, das an Schiffsplanken erinnert, ergibt sich ein stimmiger Einrichtungsmix.

 


Sonderpunkte für den Spielemix

„Ausschlaggebend für die Kommissionsentscheidung war zum einen, dass in der Spielinsel alles stimmt“, erzählt Klaus Heinen. Von der Außen- und Innengestaltung bis hin zum Unterhaltungsangebot sprach die Kommission dem Betreiber ein großes Lob für die hervorragende Qualität aus. „Die Sonderpunkte bekam die Spielinsel für den hervorragenden Gerätemix, durch den modernes Freizeitvergnügen abwechslungsreich und unterhaltsam gestaltet wurde“, so Heinen weiter. Klassiker wie Billardtische finden in der Spielstätte ebenso ihren Platz wie die hochmodernen Geldspielgeräte mit einer Vielzahl an Spielen. Touchscreen-Geräte und Internetterminals komplettieren den Mix an Unterhaltungsmöglichkeiten.

 


Mitarbeiter auf Augenhöhe

 

Auch an Lob für die Servicekräfte sparte die Kommission nicht. In der Spielstätte sorgt ein Team von drei Mitarbeitern dafür, dass der Gast immer einen Ansprechpartner hat und sich beim Spiel entspannen kann. Die Teammitglieder agieren auf Augenhöhe, was der Betreiber Leßmann unterstützt und fördert: „Mein Team arbeitet so gut, dass wir nicht einmal einen Teamleiter bestimmt haben, weil wir keinen brauchen.“ Die Auszeichnung mit dem Golden Jack bestätigt ihn in dieser Meinung, denn nach seiner Einschätzung beträgt der Verdienst der Mitarbeiter an dem Golden Jack mindestens fünfzig Prozent. „Das ist ein wunderbares Gefühl und ich freue mich, dass die Mitarbeiter für ihren engagierten Einsatz für die ‚Spielinsel‘ entlohnt werden und ihre Arbeit kurz vor Weihnachten gewürdigt wird.“

 


Leßmanns erste Spielstätte

 

Klaus-Dieter Leßmann eröffnete die nun ausgezeichnete Spielstätte „Spielinsel“ bereits 1981 während seines Studiums. Seitdem betreibt er erfolgreich Spielstätten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Mittlerweile bietet das Unternehmen fünfzehn Mitarbeitern einen modernen Arbeitsplatz und wird seiner Verantwortung als Ausbildungsbetrieb gerecht. Klaus-Dieter Leßmann engagiert sich außerdem für die Deutsche Automatenwirtschaft – als Mitglied des Vorstands im Forum für Automatenunternehmer in Europa. Daneben ist er in der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU auf verschiedenen Ebenen tätig – unter anderem in der Bundeskommission Steuern, Arbeit und Soziales. Darüber hinaus ist er Vorsitzender im Prüfungsausschuss für die Automatenberufe bei der IHK Bielefeld.


(Quelle: games & business, Januar 2014)