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Marsberg

No Limits

"Besser spielt sich's hier!" - Unter diesem Motto hat Jens Blaschke Mitte Februar 2014 seine 7. No Limits-Spielstätte im Gewerbegebiet des nordrhein-westfälischen Marsberg eröffnet. Hell und modern bietet sie neben Geldspielgeräten auch ein gut bestücktes Unterhaltungsangebot.

 


Jens Blaschke, von Beruf Diplom-Ingenieur für Automationstechnik, ist seit 18 Jahren in der Branche tätig. Wenn es um die Ausstattung seiner Spielstätten geht, verlässt er sich gerne auf die Erfahrung von Heinz-Josef Canibol, Canibol Objekteinrichtungen. "Wir haben im Januar 2014 begonnen, in dem neu gebauten Gebäude die Inneneinrichtung zu übernehmen", erklärt Heinz-Josef Canibol. "Dazu gehörte die Gestaltung der Decke, der Wände, Maler- und Bodenarbeiten, Möbelbau, Dekoration und Beleuchtung." Er schätze an Blaschke sehr, dass er bei der Gestaltung und dem Bau der Inneneinrichtung viel Freiraum hat: "Herr Blaschke vertraut uns und das tut letztenendes auch dem Objekt gut."


Breites Unterhaltungsangebot

Jens Blaschke legt in jeder seiner sieben Spielstätten Wert auf gute Unterhaltung: "Dazu gehört für mich nicht nur das Beste, was die Automatenbranche zu bieten hat - auch Unterhaltungsgeräte wie Fun4four, Photoplay sowie unsere Billardtische gehören dazu." Natürlich hat er durch die Unterhaltungsgeräte erst einmal Mehrkosten. Seiner Erfahrung nach suchen aber viele Gäste beispielsweise nach guten, gepflegten Billardtischen: "Unsere Tische stehen gleich vorne am Eingang, an denen müssen unsere Gäste vorbei. Die sind sehr beliebt und es wird dann schon zwischendurch die eine oder andere Runde spielen."

In Marsberg ist alles in hellem, kühlem Blau-Silber gestaltet worden. Der Bereich für die 12 Geldspieler wurde dabei separat gehalten, sodass er räumlich vom Unterhaltungsbereich getrennt ist. Der freundlichen, modernen Einrichtung sei es zu verdanken, so Blaschke, dass der Frauenanteil in Marsberg 30 Prozent beträgt.


Location by "Verbotene Liebe"

Dabei macht sich Blaschke durch die Namensgebung "No Limits" die Serienaffinität mancher Spielerinnen zunutze: "In der Soap 'Verbotene Liebe' gab es eine Kneipe, die hieß No Limits. Etliche Frauen unter meinen Gästen erinnern sich daran und denken daher auch bei uns: Hier bleibe ich doch mal!", schmunzelt Blaschke.

So bemüht Blaschke um seine Gäste ist, so bemüht ist er auch um seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insgesamt sind es 45, in Marsberg arbeiten vier Angestellte. Natürlich hat er alle schulen lassen. Eine Mitarbeiterin, die bereits seit 15 Jahren in der Branche arbeitet, ist Suchtpräventionsbeauftragte für alle Spielstätten. "Es ist heute wichtiger als noch vor 10 Jahren, gute Mitarbeiter zu gewinnen. Durch die neuen Aufgaben im Präventionsbereich ist auch die soziale Komponente wichtig", stellt er fest. Denn die Arbeit in der Spielstätte sei ja ein "richtiger" Beruf geworden, daher legt er ebenfalls Wert darauf, junge Menschen auszubilden. Auch als Arbeitgeber möchte er sich seinen Mitarbeitern gegenüber immer fair verhalten: "Bei Problemen bin ich da und kümmere mich. Die Arbeit ist nicht leicht und muss auch am Wochenende verrichtet werden - da muss man für die Mitarbeiter da sein."


Und in Zukunft?

Jens Blaschke ist sehr zufrieden, wie das No Limits in Marsberg angelaufen ist. Er sieht seine Zukunft als Aufsteller nicht so schwarz, wie viele aus der Branche: "Ich bin überzeugt, dass es weitergehen wird, es wird aber auf keinen Fall einfacher. Ich habe in der Branche schon so viel erlebt, immer wird schwarz gemalt, aber ich habe eine positive Einstellung! Leute, die nur mit halbem Herzen dabei sind, werden sich nicht halten können." Außerdem sollten denjenigen, die die Gesetze nicht einhalten, das Handwerk gelegt werden. Er sieht zum Beispiel das Rauchverbot auch positiv: "Einige Angestellte haben seit dem Rauchverbot ganz aufgehört zu rauchen, andere haben reduziert. Die Gäste riechen nicht mehr nach Rauch, wenn sie aus der Halle kommen, das hat doch auch etwas Positives!" Sein Verhältnis zu den Ordnungsämtern ist gut, man müsse immer in Kontakt bleiben, so Blaschke. Nur die Vergnügungssteuer mache ihm Sorgen, die soll in Zukunft verfünffacht werden - ein echtes Problem für den Unternehmer. Aber auch da sei er bereits in Gesprächen mit den Behörden.

(Quelle: games & business, Juni 2014)