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Haren-Emmeln

EMS Spielhalle

In einem Teil eines umgebauten Schlecker-Marktes hat Roman Kasper im ländlich gelegenen, niedersächsischen Haren-Emmeln eine Spielhalle von ar-te ladenbau bauen lassen. Die moderne Anmutung der Halle wird von den Gästen gut angenommen.

 
 
 


Die Automatenbranche zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben“, erzählt Roman Kasper. Schon mit 18 Jahren begann der Abiturient als "Freizeitverkäufer" in einer Merkur Spielothek zu arbeiten und hat sich damals "in die Branche verliebt", wie er sagt. „Ich fand es von Anfang an sehr interessant, auf so viele unterschiedliche Menschen zu treffen", erklärt Kasper seine Faszination. Und obwohl er ein BWL-Studium
begann, blieb er der Branche treu und arbeitete zunächst als Teamleiter bei Merkur und später dann sogar als Bezirksleiter beim Grauselmann Großhandel in Hamburg. "Zusätzlich habe ich noch eine Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen", erzählt Kasper, der sich aber danach wieder der Automatenbranche zugewandt hat.

Modern und ansprechend

2018 ist die EMS Spielhallen GmbH gegründet worden, seitdem vertritt Kasper das Unternehmen als Prokurist. Der Unternehmerverbund betreibt insgesamt acht Spielhallen und ein Wettbüro, wobei die EMS Spielhallen GmbH davon zwei Filialen betreibt, eine in Niedersachsen, in Harem-Emmeln, und eine in
Emsdetten, Nordrhein-Westfalen. Bei den beiden Filialen legt Kasper Wert auf die Wiedererkennung und
suchte daher einen Architekten, der ihm weiterhelfen konnte: „Ich habe Artikel zu ar-te ladenbau gelesen und mir auf deren Webseite renovierte Hallen angeschaut. Und die haben mir auf Anhieb gefallen.“ Eine tip-top gepflegte Halle, nettes Personal und ein guter Service sind für ihn besonders wichtig. Die Zusammenarbeit mit ar-te war dann auch ein voller Erfolg. "Wir haben uns sehr über die Unkompliziertheit und Offenheit von Herrn Kasper gefreut", sagt Dipl.-Ing. Christine Preiß von ar-te. "Die Halle hat durch die kühlere Farbgebung der Töne lila, grau, silber und Edelstahl eine sehr moderne Anmutung bekommen." Und die Gäste, so Kasper, sind von der Halle begeistert.

Transparenz zeigen

Am 22. Juni hat Kasper die Filiale in Haren-Emmeln eröffnet. "Ich habe ein transparentes Verhältnis zu den Ordnungsbehörden. Die Mitarbeiter haben dort immer ein offenes Ohr und ich konnte jederzeit Fragen stellen, auch während des Lockdowns", erklärt Kasper. Mitarbeiter des Ordnungsamtes waren schon Gäste in den Filialen, und er hat ihnen Fragen zu V1 und V2 beantwortet. "Auch Mitarbeiter des Finanzamtes haben sich über die Vernetzung und die Fiskaldaten informiert." Wie hat er denn mitten in der Coronazeit
Mitarbeiter gefunden? "Es war gar nicht so schwer", erzählt Kasper, "unsere EMS Spielhallen sind auf google bewertet worden und haben sehr gute Rezensionen bekommen. Und wenn dann in den Stellengesuchen der Name der Halle auftaucht, wird der erst einmal gegoogelt." Er habe ausgesprochen gute Mitarbeiter gefunden, denn die machten schließlich die Qualität einer Halle aus. "Die Nähe zu den Gästen, sich gut um sie kümmern und freundlich sein, ist sehr wichtig. Die Mitarbeiter müssen sich aber auch mit der Automatenbranche identifizieren können, sonst wird das nichts auf Dauer", ist Kasper überzeugt – und er weiß schließlich aus eigener Erfahrung, wovon er spricht. Einige Mitarbeiter habe er auch über Mundpropaganda gefunden, ehemalige Mitarbeiter hätten sehr gut über die EMS Spielhallen gesprochen.

Sicherheit geht vor

"Das Sicherheitsbedürfnis der Gäste nach dem Lockdown war sehr groß", erzählt Kasper. Er hatte die Geräte gleich nach der Eröffnung weiter auseinandergestellt, um die Hygienevorschriften einzuhalten, "und den Gästen hat es sofort gut so gefallen". "Meine Gäste sollen sich vor allen Dinge jetzt sicher in den Filialen fühlen. Die Mitarbeiter reinigen und desinfizieren regelmäßig und das beruhigt die Gäste doch sehr." Wichtig
sei es, aus der Krise die Panik herauszunehmen, so Kasper. Es haben alle Existenzängste gehabt, aber jetzt muss es wieder losgehen. "Ich sehe die Nach-Coronazeit als Neuanfang und hoffe natürlich, dass wir nicht wieder einen Lockdown bekommen."

(Quelle: games & business, August 2020)