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Lohne

Spiellounge

Am Ortsrand von Lohne in Niedersachsen, 100 Meter von der Innenstadt entfernt, hat Gerd Uwe Robbers am 1. April 2016 seine Spiellounge eröffnet. Für die Inneneinrichtung ist Olaf Hibben verantwortlich, der schon viele Jahre mit Robbers zusammenarbeitet.

 
 

 


"Der erste Eindruck zählt“, ist sich Gerd Uwe Robbers sicher. Aktuell betreibt er mit seiner Spiellounge Entertainment GmbH vier neue Filialen in Brake, Emden, Ostrhauderfehn und Lohne. Drei weitere sind bereits in Planung. „Die Spiellounge ist todschick und schön, die Einrichtung und die gesamte Anmutung werten die Spielhalle richtig auf. Wir konnten so auch unser Personal gewinnen – immer wenn sie Fotos von der Einrichtung gesehen haben, waren sie begeistert!“, erzählt Filialleiterin Wenke Fischer. Positiv ist sicher auch, dass es an diesem Standort in Lohne bereits seit 35 Jahren eine Spielstätte gegeben hat. Gerd Uwe Robbers ist von klein auf in die Branche hereingewachsen. Seine Eltern hatten einen Tabakvertrieb und in den achtziger Jahren 15 Aufstellplätze in der Gastronomie. „Schon als Jugendlicher habe ich Flippergeräte repariert und auf dem Rotamint gespielt, der bei uns zuhause neben dem Fernseher stand“, erzählt Robbers. Als der Vater aus Krankheitsgründen seinen Vertrieb an Tobaccoland verkaufte, ging Robbers in den Außendienst und machte sich 1998 als Gastro-Aufsteller selbstständig. 2001 kam dann die erste Spielstätte in Leer, Niedersachsen, dazu. Robbers ist Mitglied im Nordwestdeutschen Automaten-Verband. „Ich konnte mich schon immer besonders gut mit der Branche identifizieren. Im Gegensatz zu anderen habe ich immer sehr gerne gesagt: Ich bin Automatenaufsteller.“ 


Edles und schickes Ambiente

Die Spiellounge zeichnet sich durch den klassischen Casino-Stil aus. Ein großzügiger Empfang und Lounge-Sessel unterstreichen das schicke, edle Ambiente. Die Lichtakzente tragen dazu bei, dass die Halle als sehr angenehm empfunden wird. Seit vielen Jahren zeichnet der Inneneinrichter Olaf Hibben für die Einrichtung in den Spiellounges verantwortlich. Olaf Hibben: „Durch die lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Herrn Robbers hat eine stetige Entwicklung hin zu einer Wertigkeit bezüglich Farben und Materialien geführt. Neben den optischen Aspekten mit der Zielsetzung eines Wohlfühlambientes stand auch eine angenehme Akustik durch besondere Auswahl der Materialien im Fokus.“ Investitionen in eine gute Einrichtung und Innenausstattung hätten sich immer schon gelohnt und lohnten sich auch heute noch, ist Olaf Hibben überzeugt. Ganz klar trägt auch die Inneneinrichtung zum Image der gesamten Branche bei: „Je besser die Spielstätten aussehen, desto besser wird mit der Zeit auch das Image der Branche“, ist sich Gerd Uwe Robbers sicher.


Gut geschultes Personal

Die Auswahl und Schulung des Servicepersonals steht für Gerd Uwe Robbers an erster Stelle. So sieht er auch den Mindestlohn als gerecht an: „Wenn das Geschäft gut läuft, sollen die Mitarbeiter am Erfolg mitverdienen.“ Sein Motto „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck“ bezieht er daher auch auf die Mitarbeiter: „Die Mitarbeiterinnen vor Ort sind das Wichtigste. Der Gast kommt in die Spielstätte und soll sich auf Anhieb wohlfühlen. Das schaffe ich nur durch motiviertes, gut ausgebildetes Personal – guter Service und tolle Kaffeeprodukte sind schon die halbe Miete“, ist er überzeugt. Branchenzweifler lädt er gerne in eine seiner schicken Spielstätten ein: „Wenn die erst einmal sehen, auf welchem Niveau ich meine Spielstätten

eingerichtet habe und wie meine Mitarbeiterinnen im Service ausgebildet sind, sind alle immer wieder überrascht.“ Wichtig ist ihm immer die Kommunikation – nach außen und innen: „Was macht denn eine gute Spielstätte aus? Doch die Mitarbeiterinnen vor Ort – die Geräte sind fast überall dieselben. Wenn das Personal gut geschult ist, fühlen sich die Gäste wohl und kommen wieder“, ist er überzeugt. Zu seiner Überzeugung gehört auch eine gute Vernetzung innerhalb der Branche: „Die Branche wird auch nach 2017 weiterbestehen, nur anders. Der Gast spielt ja weiter. Meiner Erfahrung nach ist die Kommunikation mit den anderen Gästen und dem Servicepersonal wichtig. Das bekommt man nicht, wenn man zuhause vor dem Computer sitzt.“ Und da Robbers die Kommunikation wichtig ist, lädt er gerne die Ordnungsbehörden in seine Spielstätten ein: „Vor Ort können sie sich ein viel besseres Bild über unsere Situation machen.“ Das „Kopfkino bereinigen“ nennt Robbers das. Viele seien in ihrer negativen Meinung zu Spielstätten festgefahren, ohne jemals eine betreten zu haben. Deshalb ist Robbers ganz klar für eine Zertifizierung von Spielstätten: „Das ist eine richtig gute Sache, mit der Zertifizierung bekommt unsere Branche endlich einmal einen vernünftigen Standard“, ist er sicher.

(Quelle: games & business, Juni 2016)