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Uslar

Spielhalle Uslar


Im niedersächsischen Uslar hat Arne-Christian Bornemann im Mai 2016 seine „Spielhalle Uslar“ eröffnet. Neben Geldspielgeräten bietet er seinen Gästen ein umfassendes Unterhaltungsangebot. Bornemann engagierte ar-te ladenbau für die Inneneinrichtung.

 
 
 


Arne-Christian Bornemann ist ein geborener Unternehmer. Neben dem BWL-Studium arbeitete er als Kassierer für einen Schweizer Spielhallenkonzern, für den sein Vater Eckhardt Bornemann Geschäftsführer war. Als dieser Konzern Konkurs anmeldete, beschloss die Familie fünf Spielhallen zu kaufen. Das „Familienunternehmen Bornemann“ startete damit durch: der Vater als Geschäftsführer, die Mutter als Personalleiterin und der Sohn war für das operative Geschäft zuständig – und lernte so die Branche von der Pike auf kennen. 2012 übernahm Arne-Christian Bornemann die Geschäfte als alleiniger Geschäftsführer. „Durch Kauf und Neubau haben wir das Unternehmen auf 20 Spielhallen erweitert. Über 100 Mitarbeiter arbeiten für uns in Niedersachsen und NRW“, sagt Bornemann nicht ohne Stolz. Seine Spielstätten tragen unter dem nüchternen Namen „Spielhalle“ noch den Untertitel „Flippothek, die moderne Spielhalle“.


Großer Unterhaltungsbereich


Im Mai 2016 eröffnete Bornemann im Gewerbegebiet in Uslar seine „Spielhalle Uslar“ auf 250 Quadratmetern. Der ehemalige Einzelhandelsmarkt wurde von ar-te ladenbau umgebaut und neu eingerichtet. Bornemann und der ar-te ladenbau-Geschäftsführer Johannes Schally kennen sich seit vielen Jahren – die „Spielhalle Uslar“ ist bereits das vierte Objekt, das Schally einrichtet. „Jede Spielhalle ist eine neue Herausforderung für uns. Hier in Uslar haben wir neben dem Geldspielbereich einen großen, attraktiven Unterhaltungsbereich geschaffen“, erklärt der Wuppertaler Einrichter. An der Arbeit mit Schally und ar-te ladenbau schätzt Bornemann vor allem die Zuverlässigkeit und das akkurate Arbeiten. Bornemann hat bei weiteren Spielstätten auch mit anderen Einrichtern kooperiert, jeder verdiene eine Chance, so der Unternehmer. „Bei den Neueröffnungen haben wir wieder die Schwerpunkte auf Billard, Darts und Internet gelegt“, erklärt Bornemann. Größere Unterhaltungsbereiche seien wieder im Kommen. „Ich lege großen Wert auf ein Wohlfühlklima in meinen Spielhallen. Wenn der Gast die Halle betritt, soll er sich sofort wohlfühlen. Dazu gehört auch, dass die Halle Stil hat.“ 40 Prozent der Gäste, so Bornemann, seien Frauen.

 

Top vernetzt!

Die Familie Bornemann war schon immer gut vernetzt und engagiert sich in Verbänden: Seit 20 Jahren ist sie Mitglied im Automatenverband Niedersachsen, außerdem im Merkur Beirat, im Technischen Merkur Beirat, im Löwen-Club, Bally Hauptstadtclub und im Fachverband Spielhallen. Die Hälfte der Filialen ist Mitglied im Marketingverbund Big Cash – dort finden regelmäßige Aktionen statt, jetzt zum Beispiel zur EM. Dass die Zeiten hart sind, wissen besonders Unternehmer aus Niedersachsen – eine Bornemann-Spielstätte in Hannover fiel dem Losverfahren zum Opfer und muss 2017 schließen. „Wir haben Klage eingereicht und sind gespannt, was diese ergibt“, sagt Bornemann. Sein Motto lautet: Egal was kommt, niemals aufgeben. Ganz wichtig sind ihm seine Mitarbeiter. „Wir haben ein Büroteam, in dem es immer eine Auszubildende als Bürokommunikationskauffrau gibt, die übernommen wird. Daneben gibt es einen technischen Leiter und drei Techniker.“ Das Servicepersonal nennt er „Freizeitverkäufer“. Für diese finden regelmäßige Schulungen zu einem Orgahandbuch statt. Außerdem gibt es regelmäßige Filialleiterschulungen sowie einen Firmenstammtisch.

„Klar ist doch: Nur ein zufriedener Gast kommt auch wieder. Also ist die Qualifizierung unsere Mitarbeiter das Wichtigste. Wir haben top geschultes Personal!“ erklärt Arne-Christian Bornemann. Dies wird dem Unternehmer durch das Schneider ServicePlus-Programmbestätigt. Hierzu gehören auch verdeckte Spielstättentests. Sogenannte Scouts überprüfen die Leistung der Spielstätte nach vorgegebenen Kriterien und Qualitätsmerkmalen: Gesetze, Mitarbeiter, Ambiente und Sauberkeit. Bei hundertprozentiger Zielerfüllung der Kategorie „Gesetze“ bescheinigt Schneider, dass die geforderten Maßnahmen zur Umsetzung des Spieler- und Jugendschutzes eingehalten wurden.

(Quelle: games & business, Juli 2016)