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Walsrode

Vegas

Dass Spielstätten erfolgreich von Jungunternehmern geführt werden können, zeigt das Vegas in Walsrode. Michel Heer hat die Freizeiteinrichtung ein Jahr zuvor übernommen und kann seitdem viele Gäste mit seinem Angebot begeistern.

 
 

 


Im Gewerbegebiet der Stadt Walsrode, die seit 1935 den Namenszusatz Hermann-Löns-Stadt trägt, weil der bekannte Heide-Dichter die Stadt Anfang des 20. Jahrhunderts zu seiner Wahlheimat machte, befindet sich die einladende Spielstätte Vegas. Sie bietet Gästen die Möglichkeit, sich in ihrer Freizeit an modernen Unterhaltungsgeräten zu entspannen. In der Freizeiteinrichtung in der südlichen Lüneburger Heide ist die Atmosphäre sehr gemütlich, fast familiär. Denn für den Inhaber und Geschäftsführer Michel Heer ist „nettes und auch freundliches Personal der Schlüssel zum Erfolg und damit auch zu Umsatz.“


Freundliche Stimmung

„Ich führe das Vegas und damit meine Mitarbeiter familiär und freundlich. Das merken auch die Gäste“, berichtet Heer. „Denn die Stimmung, die durch diese offene Personalführung bei den Servicekräften entsteht, geht auch auf die Gäste über.“ Das ist einer der Gründe, warum der Niedersachse, seitdem er die Spielstätte im vorangegangenen Jahr übernommen hat, schon viele neue Stammgäste begrüßen konnte. Wie der 25-Jährige sagt, ist jedoch der Hauptgrund für den Besuch neuer Gäste das ausgewogene Verhältnis der aufgestellten Multigamer und der traditionellen Geldgewinn-Spielgeräte.


Ausgewogenes Angebot

Vor allem die aufgestellten Multigambler im Mix unterschiedlicher Hersteller werden nach Angaben des Unternehmers sehr gut angenommen. Diese Unterhaltungsgeräte hat der Geschäftsführer bewusst aufgestellt, da es nach der Spielstättenübernahme im Jahr 2007 eine rege Nachfrage der Gäste nach dieser Gerätegruppe gab. „Die im Vegas vorhandenen Multigame-Geldspieler tragen dem Wunsch meiner Gäste gerade nach diesen Geldgewinn-Spielgeräten Rechnung. Denn um mit einer kleinen Spielstätte einen guten Umsatz zu machen, ist es essentiell, auf die Anliegen der Gäs­te einzugehen“, begründet Heer seine Entscheidung.

Neben modernen Multigamern von Gauselmann und NSM-Löwen Entertainment sind aber auch traditionelle Geldgewinn-Spielgeräte im Vegas vorhanden. „Ohne diese Gerätegruppen würden sehr viel weniger Gäste die Spielstätte besuchen. Denn vor allem die älteren Stammgäste möchten lieber an solchen Geräten spielen, um Spaß zu haben“, so die Beobachtung des Inhabers.


Sinnvolle Ergänzung

Doch nicht nur an Geldgewinn-Spielgeräten sind Spaß und Entspannung möglich. „Eine sinnvolle Ergänzung des Unterhaltungsangebots bilden sowohl die zwei modernen Touchscreen-Geräte als auch die zwei Internet-Terminals“, ergänzt Heer. Wie er meint, liegt das daran, dass diese Automaten eine junge Zielgruppe ansprechen, die nach dem ersten Besuch oft als Stammgäste bleiben. „Außerdem sorgen vor allem Touchscreen-Geräte dafür, dass Frauen in die Spielstätte kommen“, sagt der Betreiber. „Frauen suchen Spiele, die durch Abwechslung und Geschick begeistern. Und gerade solche sind bei Touchscreens zu finden.“

Damit wird laut Michel Heer das komplette Angebot im Vegas gut von allen Gästegruppen angenommen. Wie der Geschäftsführer sagt, sogar so gut, dass er bei einer Neuplanung der Freizeiteinrichtung diese stark vergrößern würde: „Wenn ich das Vegas noch einmal neu einrichten und planen könnte, dann würde ich die Spielstättengröße mindestens verdoppeln. Das wäre auch nach dem Wunsch meiner Gäste“, so Heer.

(Quelle: games & business, September 2008)