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Oldenburg

Spiellounge Molkerei

„Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck!“ Nach diesem Motto führt Gerd Uwe Robbers seine Spielstätten. Auch in der Spiellounge in Oldenburg stimmt der erste Eindruck – und zwar was die Einrichtung und die Mitarbeiterinnen betrifft.

 
 
 


Gerd Uwe Robbers ist von klein auf in die Branche hereingewachsen. Seine Eltern hatten einen Tabakvertrieb und in den achtziger Jahren 15 Aufstellplätze in der Gastronomie. „Schon als Jugendlicher habe ich Flippergeräte repariert und auf dem Rotamint gespielt, der bei uns zuhause neben dem Fernseher stand“, erzählt Robbers. Als der Vater aus Krankheitsgründen seinen Vertrieb an Tobaccoland verkaufte, ging Robbers in den Außendienst und machte sich 1998 als Gastro-Aufsteller selbstständig. 2001 kam dann die erste Spielstätte in Leer, Niedersachsen, dazu. Bis heute besitzt er 25 Spielstätten in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Bei ihm ist „alles dabei“: von der 1er-Konzession mit 8 Geräten bis zur 4er-Konzession mit 48 Geräten. „Ich bin immer Optimist gewesen, jedes Jahr kamen ein bis zwei Spielstätten dazu“, sagt Robbers. „Ich konnte mich schon immer besonders gut mit der Branche identifizieren; im Gegensatz zu anderen habe ich immer gerne gesagt: Ich bin Automatenaufsteller.“

 


Gut geschultes Personal

Heute lädt er Branchenzweifler gerne in eine seiner schicken Spielstätten ein: „Wenn die erst einmal sehen, auf wel-chem Niveau ich meine Spielstätten eingerichtet habe und wie meine Mitarbeiterinnen im Service ausgebildet sind, sind alle immer wieder überrascht.“ Wichtig ist ihm immer die Kommunikation – nach außen und innen: „Was macht denn eine gute Spielstätte aus?

 

Doch die Mitarbeiterinnen vor Ort – die Geräte sind fast überall dieselben. Wenn das Personal gut geschult ist, fühlen sich die Gäste wohl und kommen wieder“, ist er überzeugt. Zu seiner Überzeugung gehört auch eine gute Vernetzung innerhalb der Branche: „Die Branche wird auch nach 2017 weiterbestehen, nur anders. Der Gast spielt ja weiter. Meiner Erfahrung nach ist die Kommunikation mit den anderen Gästen und dem Servicepersonal wichtig; das bekommt man nicht, wenn man zuhause vor dem PC sitzt.“

 

Die Auswahl und Schulung des Servicepersonals steht für Gerd Uwe Robbers an erster Stelle. So sieht er auch den Mindestlohn als gerecht an: „Alles andere ist doch Ausbeutung. Wenn das Geschäft gut läuft, sollen die Mitarbeiter am Erfolg mitverdienen.“ Sein Motto „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck“ bezieht er daher auch auf die Mitarbeiter: „Die Mitarbeiterinnen vor Ort sind das Wichtigste. Der Gast kommt in die Spielstätte und soll sich auf Anhieb wohlfühlen. Das schaffe ich nur durch motiviertes, gut ausgebildetes Personal – guter Service und tolle Kaffeeprodukte sind schon die halbe Miete“, ist er überzeugt.

 

Edles und schickes Ambiente

Ganz klar trägt auch die Inneneinrichtung zum Image der gesamten Branche bei: „Je besser die Spielstätten aussehen, desto besser wird mit der Zeit auch das Image der Branche.“ Seine Spielstätten zeichnen sich durch den klassischen Casino-Stil aus. Ein gro.zügiger Empfang und Lounge-Sessel unterstreichen das schicke, edle Ambiente. Die Lichtakzente tragen dazu bei, dass die Halle als sehr angenehm empfunden wird. „Wir haben einen Frauenanteil von etwa 30 Prozent“, sagt Robbers, „das erreichen Sie nur, wenn Sie eine piekfeine Einrichtung und saubere Sanitäranlagen haben.“ Seit vielen Jahren zeichnet der Inneneinrichter Olaf Hibben für die Einrichtung in den Spiellounges verantwortlich. Olaf Hibben: „Investitionen in eine gute Einrichtung und Innenausstattung haben sich immer schon gelohnt und lohnen sich auch heute noch – Gerd Uwe Robbers ist dafür das beste Beispiel!“

 

Und da Robbers die Kommunikation wichtig ist, lädt er gerne die Ordnungsbehörden in seine Spielstätten ein: „Vor Ort können sie sich ein viel besseres Bild über unsere Situation machen.“ Das „Kopfkino bereinigen“ nennt Robbers das. Viele seien in ihrer negativen Meinung zu Spielstätten festgefahren, ohne jemals eine betreten zu haben. Deshalb ist er ganz klar für eine Zertifizierung von Spielstätten: „Das ist eine richtig gute Sache, dann bekommt unsere Branche endlich einmal einen vernünftigen Standard“, ist er sicher.

 

(Quelle: games & business, Juli 2015)