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Nieder-Roden

Casino Royal

Im hessischen Nieder-Roden hat Sargon Utay eine 1er-Konzession mit angeschlossener Sky Sports Bar komplett renovieren lassen. Verantwortlich hierfür war die Ideen-Fabrik GmbH. Überall ist nun das royale Flair zu spüren.


Vor knapp 10 Jahren haben wir an der gleichen Stelle schon einmal einen Umbau durchgeführt“, sagt Dietmar Kolb, Geschäftsführer der Ideen-Fabrik aus Westerheim im Allgäu. Der Onkel von Sargon Utay betrieb damals an dieser Stelle eine Spielstätte. „Mein Onkel war seit den 90er Jahren Aufsteller, hat dann aber den Betrieb abgeben wollen“, erklärt Sargon Utay. Für den gelernten Steuerfachangestellten war das die Gelegenheit, sich den Traum von der Selbstständigkeit zu erfüllen. Innerhalb von nur zwei Wochen hat die Ideen-Fabrik die Konzession und die baulich davon getrennte Sky Sports Bar nach TÜV-Vorgaben renoviert. „Das war eine Meisterleistung. Bis auf wenige Tage war die Spielhalle dabei geöffnet“, lobt Utay. Auch Dietmar Kolb war sehr zufrieden mit der angenehmen Zusammenarbeit. Seit April 2016 können sich die Gäste nun in dem royalen Flair beim Geldspiel vergnügen und nebenan im Bistro Fußballspiele verfolgen.


Wichtig: Gutes Personal + Sauberkeit

„Was macht denn eine Spielstätte aus, wenn nicht das Personal?“, ist Utay überzeugt. Alle 32 Mitarbeiter von ihm – fünf davon in Nieder-Roden – sind geschult, auch wenn sie im Bistro arbeiten. „Da ich meine Angestellten an den verschiedenen Standorten flexibel einsetze, sind alle geschult. Man hat doch nichts verloren, wenn man umfassend schult!“ Und gutes Personal mache einfach das Geschäft aus. Natürlich ist es ebenso wichtig, dass alles sauber und ordentlich ist – schließlich sollen sich die Gäste wohlfühlen und wiederkommen. „Meine Mitarbeiter sollen freundlich und zuvorkommend zu den Gästen sein. Auch Feingefühl ist wichtig, vor allem wenn es um den Umgang mit problematischen Spielern geht. Deshalb habe ich meine Mitarbeiter zusätzlich im Service geschult“, erzählt Utay. In der Praxis sei schließlich doch so manches anders als in der Theorie.


Wichtig: Exklusivität

„Leider haben unsere Spielstätten immer noch kein allzu gutes Image – dem wollte ich entgegenwirken und meine Spielstätte zu einem exklusiven Ort machen“, so Utay weiter. Nicht umsonst habe er sie „Casino Royal“ genannt: Hier sollen sich die Gäste wie die Könige fühlen, schon wenn sie die Spielhalle betreten. „Für Herrn Utay war ein Mehr an Flair besonders wichtig“, beschreibt Dietmar Kolb. „Um sich abzuheben mit einem eigenwilligen Look, haben wir mit den Farben Königsblau und Gold gearbeitet – kein Standard, aber auch nicht schnörkelig.“ Anfang Mai war Utay im Casino in Monaco und hat dort die gleichen Teppichfarben wie bei sich gesehen – „alles richtig gemacht“, war sein Kommentar. „Seit dem Umbau habe ich allein durch Mundpropaganda neue Kunden gewinnen können“, sagt er stolz. Der Anteil der Frauen betrage immerhin 30 Prozent, der Anteil der Stammgäste ist ebenfalls hoch. Sargon Utay schaut optimistisch in die Zukunft: „Ich denke jetzt erst einmal, dass es so weitergeht wie bisher. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu den Ordnungsämtern, ich hatte noch nie Probleme.“ Deshalb hat er auch schon wieder ein neues Projekt im Auge: Ab Mitte August baut die Ideen-Fabrik eine weitere Spielstätte von Utay im hessischen Mühlheim komplett um. „Das Risiko bin ich doch bereits eingegangen, als ich mich selbstständig gemacht habe“, sagt er.

Seine renovierten Standorte will Utay auf jeden Fall zertifizieren lassen: „Der TÜV überträgt mit seinem Namen auch sein gutes Image auf die Spielstätte“, beschreibt er seine Motivation. Und das sei heute einfach sehr wichtig, um ein positives Bild der Spielstätten in der Öffentlichkeit aufzubauen.

(Quelle: games & business, August 2016)