Dachverband

Linden

Blacky's Playhouse und Magic Bowl


Im August gab es für die Astro-Automatengesellschaft Gelegenheit zum Feiern. Mit zahlreichen Gästen, darunter auch games & business, beging man in festlichem Rahmen die Erweiterung des Blacky's Playhouse in Linden um drei Konzessionen. Jetzt finden sich im Lindener Standort von Heike und Christoph Schwarzer 72 Geldspieler. Dabei sorgt eine Mischung aus Multigamern und klassischen Geräten verschiedenster Hersteller für Abwechslung.Zwei Billardräume sowie zahlreiche Internetterminals runden das Angebot der Spielstätte ab.

 
 
 


"Doch der Standort hier in Linden hat noch viel mehr Potenzial", erklärt Christoph Schwarzer im Gespräch mit games & business. Eingebettet in ein Industriegebiet liegt die Spielstätte direkt an der Autobahn und wird so jeden Tag von vielen tausend Pkw passiert. Und weil sich Bowling und Automatenspiel gegenseitig befruchten, habe man sich dazu entschlossen, neben der Spielstätte ein Bowlingcenter zu errichten. So fand der Spatenstich für das vier Millionen Euro teure Projekt ebenfalls an diesem Nachmittag statt. "Bei der Realisierung kam uns zu

Gute, dass wir bereits seit sieben Jahren in Oberursel erfolgreich ein Bowlingcenter betreiben und auch mit unseren anderen Spielstätten in der Region bei Banken und Behörden Werbung machen konnten", erklärt Schwarzer das 2-Säulen-Konzept seines Unternehmens. Hier in Linden sei er damit auf offene Ohren gestoßen. Vor allem der Bürgermeister der Stadt, Dr. Ulrich Lenz, habe sich sehr für das Projekt eingesetzt, hob Christoph Schwarzer in seiner Dankesrede hervor.

"Dass wir hier neben dem Blacky's Playhouse schon bald ein Bowlingcenter haben, freut mich ganz besonders", unterstrich auch der Bürgermeister.Schließlich sei in einer Stadt wie Linden,mit einem großen Einzugsgebiet, die Nachfrage nach entsprechenden Freizeitangeboten groß. Außerdem würden beim Bau ortsansässige Unternehmen eingebunden, und auch im Bowlingcenter selbst werden neue Arbeitsplätze entstehen. Zudem sei dies natürlich auch aus steuerlichen Gesichtspunkten heraus für die Gemeinde interessant.

"Der Magistrat hat sich im Vorfeld den Betrieb der Schwarzers angesehen und dann seine Zustimmung gegeben. Es ist immer wichtig, das ganze Unternehmen zu betrachten - erst dann kann man sich ein Urteil erlauben." Und dabei spiele es nun wirklich keine Rolle, ob es sich um ein neues Bowlingcenter oder eine Spielstätte handele. Deshalb seien für ihn Zustände wie es sie beispielsweise derzeit in Frankfurt am Main gibt, völlig unverständlich. Dort hat die Koalition erst vor wenigen Wochen angekündigt, die weitere Ansiedlung von Spielstätten - wenn nötig, auch mit juristischen Schritten - pauschal unterbinden zu wollen. Dies sei ein Vorgehen, durch das die gesamte Automatenbranche in ein schlechtes Licht gerückt werde. Und dies zu Unrecht, wie man am positiven Beispiel der Astro-Automatengesellschaft sehe.

Nach der Fertigstellung soll das Bowlingcenter dann über 20 Bahnen des amerikanischen Herstellers Brunswick verfügen. Eine Größenordnung, die zwar kostenintensiv ist, für den Betrieb eines erfolgreichen Centers, nach den Erfahrungen Christoph Schwarzers, jedoch unerlässlich sei. Nun freue er sich ganz einfach auf den Bau bis hinzur Fertigstellung im März 2011. "Dann bin ich seit 30 Jahren selbstständig, und die Astro-Automatengesellschaft feiert ihr 20-jähriges Jubiläum. Das würde ich natürlich gerne mit der Eröffnung des neuen Magic Bowl verbinden.

(Stand: September 2010)