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Bremerhaven

Play Lounge

In Bremerhaven, im Stadtteil Geestemünde, hat Detlev Graß im September 2016 eine Spielstätte neu eröffnet. Auf großzügigen 260 Quadratmetern und unterteilt in einen Raucher- und Nichtraucherraum bietet sie dem Spielgast ein Wohlfühlambiente.

 
 

Detlev Graß ist Geschäftsführer bei der Bührmann A + I GmbH, die diverse Casinos und Gastro-Objekte in und um Bremen betreibt. "In Bremerhaven hat der Mieter unserer eigenen Immobilie sein Geschäft aufgegeben. Da haben wir die Chance genutzt und am 7. September dort eine Spielhalle eröffnet", erzählt er. Praktisch für die Gäste: ein Innenhof mit eigenen Parkplätzen. Mit von der Partie, wenn es um die Inneneinrichtung geht: Innenausbau Hibben. "Seit knapp neun Jahren arbeiten wir mit Olaf Hibben und seinem Team zusammen und sind immer wieder begeistert", sagt Detlev Graß. Bei der Einrichtung ist ihm ein großzügiges Ambiente mit wohnlichem Flair sehr wichtig: "Unsere Gäste sollen sich hier jederzeit willkommen fühlen." Detlev Graß war schon als Jugendlicher von Automaten fasziniert und half bei einem Automatenaufsteller aus, bis er mit 18 Jahren alleine zu Reparaturen fuhr. Als Radar- und Funkelektroniker hat er die Branche dann von der Pike auf kennengelernt.

Benchmark in Sachen Qualität

Die Play Lounge hat eine neue glücksspielrechtliche Erlaubnis bekommen, die Konzession gilt in Bremen für fünf Jahre bis zum 30. Juni 2022. "Mit den Behörden lief es bei dieser Spielhalle nicht ganz so glatt", sagt Detlev Graß, einiges empfand er als "kleinlich". Als die Spielstätte dann allerdings eröffnete, waren die Behörden "überrascht", wie gut alles aussah. "Was die Außengestaltung und das Ambiente und damit auch die Qualität betrifft, haben wir eine Benchmark in Bremerhaven gesetzt", ist Graß überzeugt. "Eine Besonderheit in der Play Lounge in Bremerhaven ist die Aufteilung der Spielhalle in einen Raucher- und in einen Nichtraucherbereich. Im Raucherbereich stehen fünf Geräte, im anderen sieben", ergänzt Olaf Hibben. Auch er lobt die gute Zusammenarbeit mit Detlev Graß: "Die Chemie zwischen uns stimmt einfach. Wir wissen immer, wohin wir einrichtungstechnisch wollen."

In der Play Lounge arbeiten zwei feste Mitarbeiter, zwei Teilzeitkräfte und eine Aushilfe. Bis vor Kurzem hat die Bührmann A + I GmbH noch ausgebildet, "jetzt schaut das Unternehmen erst einmal, wohin die Reise geht", erklärt Detlev Graß. Dabei sei es in Bremen sehr schwierig, an gute Mitarbeiter zu kommen, so Graß. "Wir haben einen festen Stamm an Mitarbeitern, das ist gut, aber wir haben auch eine gewisse Fluktuation. Wir überlegen gerade, was wir tun können, um unsere Mitarbeiter noch enger an uns zu binden und ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben."

Im Dialog mit der Politik Detlev Graß engagiert sich auch auf politischer Ebene stark. Als 1. Vorsitzender des Nordwestdeutschen Automaten-Verbands hat er die Zukunft der Automatenbranche immer genauestens im Blick: "Mir ist es sehr wichtig, dass in Bremen und Niedersachsen klar wird, für wen die Härtefallregelung angewandt werden kann und für wen nicht." Sein Credo lautet: "Mit Augenmaß das legale Spiel stärken und das illegale bekämpfen!"

Besonderheit in Bremen

Für Bestandsspielhallen in Bremen gilt weder das Abstandsgebot noch das Verbot des Weiterbetriebs von Verbundspielhallen. Ohne diese Einschränkungen dürfen solche bestehenden Spielhallen weiter betrieben werden, die eine Standortbetriebsdauer von mindestens 20 Jahren haben und in den letzten 10 Jahren durch den gleichen Inhaber geführt wurden, soweit dieser durch eine Bescheinigung des für die betriebsbedingten Steuern zuständigen Finanzamtes seine steuerliche Zuverlässigkeit nachweist (§ 11 Abs. 3a Nr. 2 BremSpielhG). Spielhallen, die dieser Regelung unterfallen, müssen keinen separaten Härtefallantrag stellen.

(Quelle: games & business, Januar 2017)