Dachverband

Fürstenwalde

Glückspilz

Bei der Umsiedlung einer Spielstätte hat der Betreiber immer das Risiko, dass die Gäste nicht folgen. Beim Glückspilz in Fürstenwalde gab es dieses Problem nicht. Die Spielstätte bleibt ein beliebter Freizeittreffpunkt.

 

 


Niemand konnte Thomas Breitkopf, Geschäftsführer von TB-Automaten sagen, was passiert, wenn seine Spielstätte Glückpilz innerhalb von Fürstenwalde umzieht. Verliert die Spielstätte wohlmöglich einige lieb gewonnene Stammgäste? Alle Sorgen waren jedoch unbegründet, Anfang des Jahres war es soweit. Der Glückpilz zog von der Ehrenfried-Jopp-Straße in den Julius-Pinsch-Ring, einem Gewerbegebiet, das etwas am Rande der Stadt liegt. Auch nach dem Umzug in das Untergeschoss des Industriegebäudes, das auch die Zentrale von TB-Automaten beherbergt, ist der Glückspilz ein gefragter Freizeittreffpunkt.

Schönes Ambiente 

Dem Gast eröffnet sich beim Betreten des Glückpilzes ein Entertainment-Center, das durch seine Weitläufigkeit sowie durch sein gemütliches Ambiente besticht. Zentraler Dreh- und Angelpunkt ist der große Thekenbereich, der einen großen Raum in zwei Bereiche trennt. Im vorderen Teil des Raumes findet man die Unterhaltungsgeräte wie Billard und ein Internetterminal, im hinteren Teil sind Darts- und Touch-Geräte sowie ein weiterer großzügig bemessener Internetbereich untergebracht. Der Geldspielbereich ist in zwei separaten Räumen angesiedelt. „Unsere Gäste kommen meist gezielt herein und wissen, welches Gerät sie bespielen wollen“, erklärt Ramona Dobrinski, Leiterin des Serviceteams und auch sonst die gute Seele der Spielstätte. Sie legt auch viel Wert darauf, dass im Glückpilz immer eine einladende Atmosphäre herrscht. „Dekorieren ist ein Steckenpferd von mir und ich versuche immer, die Spielstätte zu den jeweiligen Jahrszeiten ansprechend zu schmücken“, so die Spielstättenleiterin Ramona Dobrinski.

Der Stil der Spielstätte ist klassisch-elegant gehalten. Die dominierenden Farben sind Beige und Bordeauxrot. Dieses Farbkonzept wird konsequent durchgehalten. Im Geldspielbereich wird zudem noch mit indirekter Beleuchtung ein casinoartiges Flair erzeugt. Dieses Ambiente wird noch durch die Einrichtung verstärkt. Dazu gehören auch die sehr bequemen Casinosessel, deren Rückseiten mit dem Spielstättenemblem, dem Glückpilz, bestickt sind. Der Unterhaltungsbereich in der 300 Quadratmeter großen Spielstätte ist tageslichtdurchflutet. Außerdem laden im Unterhaltungsbereich kleine Sitzgruppen, bestehend aus drei roten Ledersesseln und einem Tisch, zum Verweilen ein. „Wir haben festgestellt, dass die Gäste, wenn sie zusammen Darts oder Billard spielen, auch gerne während oder nach dem Spiel noch zusammensitzen“, beschreibt die Spielstättenleiterin den Alltagsbetrieb.

Profit aus der Nachbarschaft

Die Gäste haben die neue Adresse des Glückspilzes gut angenommen. Zudem profitiert die Spielstätte davon, dass in der unmittelbaren Nachbarschaft eine Diskothek eröffnet hat und es bei den Partygängern sehr beliebt ist, vor oder nach dem Tanzen noch auf eine Runde Billard oder Darts im Glückpilz vorbeizuschauen.

Eingespieltes Team

Viele Besucher des Glückpilzes sind zu Stammgästen geworden, nicht zuletzt wegen des hervorragenden Services, den Ramona Dobrinski und ihr Team leisten. Die vier Festangestellten sowie die zwei Aushilfskräfte kennen ihre Gäste genau und begrüßen diese sehr herzlich. Neben dem einheitlichen Bild, das die Servicekräfte durch ihre Uniformen - bestehend aus einer schwarzen Hose, einer bordeauxfarbenen Bluse und einer schwarzen Weste - dem Gast gegenüber abgeben, ist es der Spielstättenleiterin auch wichtig, dass man die individuelle Kundenansprache sucht. „Wir versuchen, dem Gast den Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich zu machen“, beschreibt Ramona Dobrinski ihre Arbeit. Nicht nur für ihre Gäste hat die Spielstättenleiterin immer ein offenes Ohr, auch ihre Mitarbeiter können sie jederzeit um Rat fragen. Ihr ist es wichtig, dass immer ein gutes Betriebsklima herrscht und man mit Engagement in der Spielstätte tätig ist.

(Quelle: games & business, Dezember 2009)