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Ochsenfurt

Royal Play

Seit April 2019 betreibt Karl-Heinz Schäflein im unterfränkischen Ochsenfurt seine Spielhalle „Royal Play“. LIBO-Ladenbau mit Geschäftsführer Norbert Linnemann ist für den Umbau und die helle, freundliche Ausstattung verantwortlich.

 
 
 

 

Karl-Heinz Schäflein kennt die Automatenbranche seit seiner frühesten Jugend. "Mein Vater war Konditormeister und hatte in seinem Café eine Musikbox stehen. 1958 hat er sich entschlossen, selber Musikboxen aufzustellen – der frühere Aufstellunternehmer kam nämlich nie mit den Reparaturen nach! Dazu kamen mit den Jahren Billiardtische, Kicker, Flipper, Dartsgeräte und später Geldspielgeräte dazu. Ich fand das immer spannend. Nach der Schule kam ich nicht schnell genug zu meinem Vater, um ihm bei den Reparaturen und allem, was anfiel, zu helfen", erzählt Schäflein. Als sein Vater krank wurde, holte er sich eine Sondergenehmigung, um mit 17,5 Jahren den Führerschein zu machen – "das Geschäft musste ja weiterlaufen!"

In die Branche hineingewachsen

Im Jahr 2000 gründete er die Schäflein Automaten GmbH. Heute hat Schäflein neben 65 Gastroplätzen 13 Spielhallen in Baden-Württemberg und Bayern, wovon er drei nicht selbst betreibt. "Ich bin in die Automatenbranche hineingewachsen und hatte immer Spaß mit den Geräten, bis heute. Ich bin quasi mit den Automaten verheiratet." Ganz wichtig für ihn dabei: gute Mitarbeiter, die zu hundert Prozent hinter dem Unternehmen stehen. „Die Geräte sind überall dieselben, aber Freundlichkeit und guter Service machen doch letztlich eine gute Halle aus!“, ist Schäflein überzeugt. 55 Mitarbeiter arbeiten insgesamt in seinen Betrieben.  

Gleiche Wellenlänge

Seit 2016 kennt Schäflein LIBO-Ladenbau aus Niedersachsen. 2017 baute das Team um Geschäftsführer Norbert Linnemann das erste Objekt für Schäflein um. "Bei uns stimmt die Chemie einfach", erzählt Schäflein. Hell, freundlich und einladend möchte Schäflein seine Spielhallen gerne sehen – was mit dem Umbau in Ochsenfurt rundum gelungen ist.

Bedingungen unter Corona

Heute sind die acht Geldspielgeräte im Royal Play coronabedingt weiter auseinandergestellt als noch vor einem Jahr. In Bayern leiden die Spielhallen noch sehr unter den Corona-Verordnungen: Gäste müssen auch vor dem Gerät eine Maske tragen, der Betreiber darf weder Speisen noch Getränke ausgeben. "Die Gäste dürfen sich Getränke selbst mitbringen", sagt Schäflein, "wir merken aber schon, dass das ganze Spiel dadurch unattraktiver geworden ist." Rund 10 Prozent weniger Umsatz habe er. "Allerdings nicht zu vergleichen mit den Gastroplätzen“, so Schäflein „da werden wir uns wohl von einigen verabschieden müssen. In der Gastronomie ist die Situation auch für uns Aufstellunternehmer alles andere als einfach."

(Quelle: games & business, September 2020)