Dachverband

 

Neustadt an der Donau

Casino Forplay

Ende 2008 hat die Royal GmbH in Neustadt an der Donau das neue Casino Forplay mit drei Konzessionen eröffnet. Jungunternehmer Marco Spitzenberger legt vor allem darauf Wert, dass sich hier jedermann wohlfühlen kann.

 

In der Landshuter Straße in Neustadt an der Donau hatte Otto Spitzenberger 22 Jahre lang eine Disco betrieben, bis diese 2005 abbrannte. Unter der Leitung von Sohn Marco wurde auf diesem Grundstück nun die zweite große Spielstätte der Automatenunternehmerfamilie realisiert. Auf über 600 Quadratmetern finden die Gäste ein breites Angebot an Spielmöglichkeiten: Neben den 36 Geldspielern stehen zwei Darts und zwei Merkur Trendys für Besucher bereit. Der großzügige Billardbereich mit drei Tischen sowie sechs Internetterminals runden das Angebot ab.


Für jeden Geschmack etwas

Wie schon bei der Dreier-Konzession in Pfaffenhofen, die Mitte 2007 den Golden Jack erhalten hat, setzte man in Neustadt auf die erprobte Zusammenarbeit mit der Ideen-Fabrik. Und war ein weiteres Mal mehr als zufrieden damit. Die Objekt-Designer aus Westerheim setzten eine frische Form- und Farbgestaltung um, die sich auf Wunsch von Marco Spitzenberger an den Grundzügen des Feng Shui orientiert. „Feng Shui hat ganz viel mit Wohlbefinden zu tun“, erklärt Marco Spitzenberger. „Und natürlich sollen sich meine Gäste und auch mein Personal wohlfühlen - das kann nur zum Erfolg des Unternehmens beitragen. In Pfaffenhofen habe ich entsprechende positive Rückmeldungen bekommen, deshalb wollte ich das hier ebenso umgesetzt wissen.“

Damit für jeden Geschmack etwas dabei ist, wurde jede Konzession anders gestaltet: Retro im Stil der Siebziger, moderner Casinostil und ein schlicht-moderner Naturstil sorgen auch optisch für Abwechslung.


Unterhaltung muss sein 

Wie schon in Pfaffen­hofen, wo es sich schon wegen der unmittelbaren Nachbarschaft zu Bowlingbahn und Kino lohnt, gibt es auch im neuen Objekt noch reichlich Unterhaltungsalternativen zum Geldspiel. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass sich Unterhalter in Bayern ohne Vergnügungssteuer leichter ohne Verluste betreiben lassen. Spitzenberger: „Man kann mit diesen Geräten aber auch besser junge Leute als neue Kunden ansprechen.“ Außerdem sei es nicht unwichtig fürs Image bei der Öffentlichkeit und bei den Kommunen, Alternativen zum Geldspiel anzubieten.

Die mittelständische Unternehmerfamilie hat also nicht nur in der Gestaltung den richtigen Stil gefunden, um sich neben den großen Filialisten zu behaupten.

(Quelle: games & business, Februar 2009)