Dachverband

Kempten

Casino 101

Service wird großgeschrieben im Casino 101 in Kempten. Betreiber Klaus-Peter Knauer hat die 1er-Konzession mit angeschlossener Gastronomie hell und freundlich eingerichtet. Der Unternehmer schaut optimistisch in die Zukunft.

 


Ich bin gut dabei", sagt Klaus-Peter Knauer, wenn er über seine Spielhallen und seine Gastronomie redet. "Mit den Umsätzen bin ich sehr zufrieden." Das war nicht immer so. Klaus-Peter Knauer, der 1995 seine erste Spielstätte eröffnete, hat wechselvolle Zeiten hinter sich: "Am Anfang war ich Tag und Nacht unterwegs, habe mich nicht geschont. Erst habe ich in der Gaststätte gestanden und bin dann nachts in die Spielhalle nach Kempten gefahren. Bis heute übernehme ich den technischen Service für die Geräte." Es gab im Laufe der Zeit immer wieder einmal Umsatzeinbrüche wegen Konkurrenzunternehmen in der Nähe. Aber Knauer ließ sich dadurch nicht beirren, hat immer weitergemacht. Hell und freundlich Wichtig, so Knauer, sei eine helle, freundliche und ansprechende Einrichtung. "Wir haben Bilder im Großformat ausgedruckt, schöne Motive, fröhlich und bunt, freundlich und gemütlich; das lädt die Gäste zum Verweilen ein", erklärt Knauer seinen Einrichtungsstil. Wichtig sei auch der rote, hochwertige Teppichboden in Hotelqualität: "Der Teppichboden dämpft die Geräusche. Außerdem habe ich die Geräte nicht zu laut eingestellt, damit die Gäste sich wohlfühlen." Service wird großgeschrieben Bei seinen insgesamt 12 Mitarbeitern, fünf davon in Kempten, achtet Knauer vor allem auf ein freundliches, korrektes und zuvorkommendes Auftreten. Seine Lebensgefährtin Christiane Rieling ist für Personalangelegenheiten zuständig, kümmert sich auch um das Sozialkonzept und sorgt dafür, dass die Mitarbeiter geschult sind. "Sie hat immer ein offenes Ohr für unsere Mitarbeiter", sagt Knauer. "Ich erwarte viel von meinem Personal, das kann auch von mir viel erwarten. Schon im Sommer vor Einführung des Mindestlohns habe ich 8,50 Euro in der Stunde gezahlt. Wenn der Laden gut läuft, sollen die Mitarbeiter auch etwas davon haben!", ist Knauer überzeugt.


Optimistisch in die Zukunft

Für die Zeit nach 2017 hat Klaus-Peter Knauer keine Bedenken: "Ich habe kleine Konzessionen, die Abstandsregeln treffen mich nicht. Es gibt in der Nähe weder Konkurrenzunternehmen noch Kinder- und Jugendeinrichtungen - ich bin frohen Mutes!" Wahrscheinlich, so mutmaßt er, seien sowohl die Spielstätten als auch die Gaststätten nach 2017 noch besser ausgelastet. Er habe auch bereits bei den Ordnungsämtern in Augsburg und Kempten vorgesprochen. Dort sei ihm bestätigt worden, dass es nach 2017 mit seinen Konzessionen keine Probleme geben wird. Auch das Internet sieht er nicht als Gefahr: "Ich bin mir sicher, dass das Gros der Leute lieber vor die Tür und in die Spielhalle geht, als alleine zu Hause im Internet oder auf dem Handy zu spielen, die Menschen wollen doch unterhalten werden."


ServicePlus von Schneider

Die Zertifizierung von Spielstätten findet er gut. Solange es in seiner Nähe aber keine Konkurrenz gebe, sehe er auch keine Veranlassung, seine Spielstätte vom TÜV zertifizieren zu lassen. Allerdings nimmt er an dem Mystery Shopping des ServicePlus-Programms von Schneider Automaten teil. Sogenannte Scouts überprüfen die Leistung der Spielstätte nach vorgegebenen Kriterien und Qualitätsmerkmalen: Gesetze, Mitarbeiter, Ambiente, Sauberkeit. Bei hundertprozentiger Zielerfüllung der Kategorie "Gesetze" bescheinigt Schneider, dass die geforderten Maßnahmen zur Umsetzung des Spieler- und Jugendschutzes eingehalten wurden. "Wir sind Mitte Mai das letzte Mal überprüft worden und haben ein sehr gutes Ergebnis erzielt", erzählt Knauer stolz.

Quelle: games & business Juni 2015