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Unterföhring

Magic Casino Spielodrom

Nach dem Umbau feierte das Magic Casino Spielodrom in Unterföhring Wiedereröffnung. Gemeinsam mit ar-te ladenbau hat man hier ein außergewöhn­liches Unterhaltungsangebot geschaffen - magische Momente inklusiv.

 
 
 


Der Münchner Vorort Unterföhring ist im Bereich der Unterhaltung eigentlich nur wegen der dort ansässigen Medienunternehmen bekannt. Doch der äußers­te Nordosten der bayerischen Landeshauptstadt hat wahrlich noch mehr zu bieten: Denn seit dem Jahr 2000 ist hier das Magic Casino Spielodrom ansässig. Und in dieser Zeit ist die Spielstätte der Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebs GmbH zu einem festen Bestandteil der 8.500 Einwohner zählenden Gemeinde geworden.

„Ich wusste damals sofort, dass die Spielstätte etwas ganz Besonderes ist“, erinnert sich Marcus Scheller, der Geschäftsführer des Unternehmens. Viel Herzblut habe er nach der Übernahme in das traditionsreiche Objekt gesteckt, das er nicht zuletzt deshalb gerne als „sein Baby“ bezeichnet. Scheller: „Nach weiteren kleinen Renovierungsarbeiten im Jahr 2005 war nun die Zeit für größere Veränderungen gekommen.“ In nur knapp zwei Monaten wurde das Spielodrom jetzt völlig umgebaut und feierte Ende Dezember 2008 die große Wiedereröffnung.


Tolle Zusammenarbeit

„Es hat sich eigentlich alles verändert“, beschreibt Marcus Scheller den aufwendigen Umbau, bei dem er auf ar-te ladenbau vertraute. Dabei hätte das Wuppertaler Unternehmen viele kreative Ideen eingebracht und auch die eigenen Wünsche „super umgesetzt“, lobt Scheller die enge Zusammenarbeit. Und der Clou bei den Umbauarbeiten sei gewesen, dass das Spielodrom die ganze Zeit geöffnet war. „Die Gäste wollten dabei sein und sehen, was hier gemacht wird.“ 

Auf insgesamt 1.400 Quadratmetern ist jetzt eine Spielstätte der ganz besonderen Art entstanden. Dabei sind die fünf Konzessionen nicht nur baulich, sondern auch farblich voneinander getrennt worden. Das Zentrum der Spielstätte bildet ein größerer Counter. Mehrere kleine Theken, die im Spielodrom verteilt sind, sorgen auch bei Vollauslastung für einen optimalen Service am Kunden. Gerade in diesem Bereich geht Marcus Scheller aber noch weiter: „Wir wollen weg von der klassischen Theken-Betreuung. Die Mitarbeiter sollen vielmehr ständig in der Spielstätte unterwegs sein und die Gäste an den Geräten bedienen.“


Schulungen plus Leitfaden

So stellt auch die Schulung der Mitarbeiter einen wesentlichen Bestandteil der Firmen-Philosophie dar. „Mitarbeiterschulungen müssen aber den individuellen Anforderungen des Standortes angepasst sein“, erklärt Marcus Scheller. Bei rund 90 Filialen, die mittlerweile zu Harlekin gehören, sei es ganz einfach wichtig, feste Regeln aufzustellen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen ein eigenes Handbuch verfasst, das die Standards der Spielstättenkette eindeutig artikuliert. Das soll die tägliche Arbeit erleichtern und den Umgang mit den Kunden verbessern.


Großer Unterhaltungsbereich

Neben den weitläufigen Bereichen für Geldgewinn-Spielgeräte hat man im Spielodrom aber auch an andere Unterhaltungsgeräte gedacht. So gibt unter anderem einen Billardraum mit vier Pool- und einem Snookertisch. Außerdem befindet sich im Obergeschoss ein separater Internetraum mit fünf Terminals. Gemütliche Ledergarnituren sollen hier die Verweildauer der Gäste erhöhen und schaffen echte Lounge-Atmosphäre.

Von hier aus gelangt man in den Flipperraum des Hauses. Und dieser hält, was er verspricht: Mit sage und schreibe 14 Flippern möchte Marcus Scheller hier seine Kundschaft unterhalten. „Es war der Wunsch vieler älterer Spielgäste, dass wir diese Geräte wieder aufstellen - dem haben wir jetzt entsprochen.“ Aus einigen anderen Spielstätten habe man die Geräte abgezogen und hierhergeholt, um etwas ganz Besonderes zu schaffen. Denn so viele Flipper auf einem Fleck, das gebe es nun wirklich nicht überall, betont der Unternehmer. Und eines ist ganz sicher: Mit den Flippern wird Marcus Scheller nicht nur bei seinen älteren Gästen ein Funkeln in die Augen zaubern. Denn das Spiel am Flipper ist mehr als einfach nur Retro - es ist  Magic.

(Quelle: games & business, Januar 2009)