Dachverband

Simbach

Casino Central

Unter dem Motto „Heut geh´n wir ins Casino“ bietet Martin Kirchner in Simbach Unterhaltung auf höchstem Niveau. Bei ihm ist der Gast König. Nach der Flutkatastrophe hat er mit ar-te ladenbau das Erdgeschoss des Casino Central komplett neu aufgebaut.

 

 

Direkt an der Innstraße Richtung Braunau liegt das Casino Central in Simbach. Es ist mit 1.100 Quadratmetern die größte Spielstätte in Niederbayern. Inhaber Martin Kirchner war mit dieser Spielstätte am 1. Juni 2016 Opfer einer veheerenden Überschwemmung: "2,50 Meter stand das Wasser hoch im Erdgeschoss, das kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht erlebt hat", erzählt er, immer noch beeindruckt von der Katastrophe. "Es war alles Schrott, was auf den 500 Quadratmeterngestanden hat. Ich habe tatsächlich kurz nachgedacht, ob ich die Spielstätte wieder aufbauen soll, aber dann hat mein Unternehmergeist und Optimismus gesiegt." Knapp vier Monate dauerte die komplette Renovierung. Da Martin Kirchner bereits mehrere Mal mit ar-te ladenbau gearbeitet hat, war klar, dass auch in Simbach wieder Johannes Schally und sein Team umbauen werden. "Herr Schally kam sofort nach Simbach, um sich den Schaden anzusehen und hat dann die Renovierungsarbeiten termingerecht und professionell durchgeführt", erklärt Martin Kirchner.

Rot zeigt Wertigkeit

"Das Ambiente und der Service", sagt Martin Kirchner, "sind das Wichtigste bei einer Spielstätte." Dazu zähle vor allem der erste Eindruck - und da steht für ihn die Sauberkeit an oberster Stelle. "Exklusiv und gemütlich, so muss es in meinen Spielstätten sein", fährt er fort. Jeder, ob Mann oder Frau, Jung oder Alt, solle sich bei ihm wohlfühlen. Die gesamte Atmosphäre dürfe auf keinen Fall zu kühl sein. Dafür sorgt die Farbe Rot als vorherrschendes Element. Für farbliche Abwechslung sorgt die Theke, die in verschiedenen Farben illuminiert werden kann.

Kompetente Mitarbeiter

Die 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Simbach sind für den Service verantwortlich und für die Gäste in ihrer Arbeitskleidung sofort erkennbar. Sie nehmen neben den gesetzlich geforderten Schulungen regelmäßig an Service- wie auch an Geräteschulungen teil. Sowohl in Simbach als auch in der zweiten Spielhalle von Martin Kirchner in Bad Windsheim ist ein Mitarbeiter verantwortlich für das Sozialkonzept. "Uns ist wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kompetent sind. Das gilt sowohl im Umgang mit dem Gast als auch bei der Bearbeitung und Dokumentation für das Sozialkonzept", erklärt Martin Kirchner.

Pläne für die Zukunft

Die Zukunft sieht Kirchner optimistisch: "Man darf sich von der Gesetzgebung nicht von seinen Plänen abbringen lassen. Ich bin unternehmerisch so fit, dass ich auch nach 2017 eine Lösung finden werde. Trotz der unsicheren Gesetzeslage habe ich mich für die Renovierung in Simbach entschieden, denn wir wollen ja unsere Spielhallen weiterbetreiben! Dann muss ich auch investieren." Martin Kirchner würde gerne wieder ausbilden, aber damit wartet er noch. "Ich möchte dann auch Sicherheit für die Dauer der Ausbildung bieten und das kann ich in der jetzigen Situation leider doch nicht."

Johannes Schally von ar-te ladenbau ist ebenfalls überzeugt: "Die Spielhallenbesitzer investieren trotz allem in ihre Spielstätten, auch wenn die Restriktionen jetzt und das Jahr 2017 sie eigentlich davon abhalten müssten." Es sei immer Zeit, um die Gunst seiner Gäste zu werben - mit gezieltem Kapitaleinsatz. "Nur wenn man seine Spielhalle auf Vordermann bringt, mit Leidenschaft, überwindet man das Negativimage der Branche," ist sich Schally sicher.

(Quelle: games & business, Dezember 2016)