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Singen

jet in.16

Ein ganz besonderes Ambiente haben sich Heike und Dirk Jaser für ihre Spielhalle jet in.16 in Singen überlegt: Zusammen mit der Ideen-Fabrik haben sie eine alte Lagerhalle komplett mit Vollholz umgebaut. Die Gäste fühlen sich in der Halle wie im Urlaub.

 
 


Im Mai 2019 konnten Heike und Dirk Jaser das jet in.16 in Singen eröffnen. Im Februar 2019 begannen die Experten der Ideen-Fabrik um Geschäftsführer Dietmar Kolb mit dem Umbau. „Wir hatten uns von der Webseite der Ideen-Fabrik inspirieren lassen und waren von Anfang an begeistert von dem Team dort“, schwärmt Heike Jaser. Es sei schon eine Leistung gewesen in nur drei Monaten aus der heruntergekommenen Lagerhalle ein solches Kleinod aus Vollholz zu machen. „Wir wollten eine moderne Spielhalle, die gleichzeitig unserer Leidenschaft für einen unverkitschten Alpen-Stil entspricht!“

Highlight im Industriegebiet

Bei den Gästen kommt der Stil extrem gut an. Für viele sei die Halle wie ein „Stück Urlaub“. „Unsere Gäste fühlen sich hier so wohl, dass sie manchmal nur zum Kaffeetrinken vorbeikommen“, sagt Heike Jaser. jet in.16 liegt in einem Industriegebiet in Singen und ist durch die außergewöhnliche Innenausstattung  für die Spielgäste ein richtiges Highlight. Jaser zufolge setze die Stadt Singen die Abstandsregelungen rigide um. Alle Spielhallen sollen nach Möglichkeit aus der Innenstadt raus. „Wir haben ein Riesenglück gehabt und haben die Konzession für 15 Jahre bekommen.“
Die Affinität zu Spielautomaten hat Dirk Jaser mitgebracht. Seine Eltern hatten eine Metzgerei und einen Imbiss; dadurch kam er schon früh mit Automaten in Kontakt. Nach seinem Studium entschied er sich, Geldspielautomaten in der Gastronomie aufzustellen. 1999 kauften Heike und Dirk Jaser dann ihre erste Spielhalle in Singen; heute besitzen sie fünf Spielhallen und drei Sportwettbüros in Singen und Konstanz.

Mitarbeiter finden? Kein Problem!

Das Ehepaar Jaser hat nicht nur ein Händchen für gelungene Innenausstattungen. Ihre Einstellung gegenüber ihren Mitarbeitern ist ebenfalls vorbildlich. „Unsere insgesamt 50 Mitarbeiter arbeiten beinahe alle in Vollzeit. Wir legen Wert auf langfristige Arbeitsverhältnisse, und es ist uns eine Herzensangelegenheit, dass sich alle an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Mit Vollzeitkräften lässt sich unserer Meinung nach auch der Spielerschutz am besten umsetzen“, ist Heike Jaser überzeugt. „Wir legen außerdem größten Wert auf ein gutes Arbeitsklima und drücken jedem Mitarbeiter unsere Wertschätzung aus. Uns ist eines klar: Nur gemeinsam als Team können wir unsere Ziele erreichen!“ Bislang hatten die Jasers keine Probleme, geeignete Mitarbeiter zu finden – ein wirklich gutes Zeichen in Zeiten des Fachkräftemangels.

Politik vor Ort

Mit dieser arbeitnehmerfreundlichen Einstellung und ihren Hallen mit außergewöhnlichem Ambiente haben Heike und Dirk Jaser auch Politiker überzeugen können. „Im Frühjahr 2019 waren Abgeordnete der Grünen aus dem Baden-Württembergischen Landtag bei uns in der Spielhalle zu Gast“, berichtet Heike Jaser. Abgesehen von einigen Vorurteilen gegenüber der Automatenbranche, wären die Poliker doch sehr überrascht gewesen, wie eine Spielhalle aussehen kann und was die Mitarbeiter vor allem im Spielerschutz leisten. „Vor allem war den Politikern nicht bewusst, was Spielerschutz im Alltag für uns und unsere Mitarbeiter bedeutet – nämlich ganz nah am Gast dran zu sein. Dass man bei uns keinen Alkohol trinken und sogar aus dem Fenster schauen kann, hat die Überraschung sogar noch gesteigert“, erzählt Heike Jaser.

(Quelle: games & business, Januar 2020)