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Villingen-Schwenningen

Tip-Top Spielsalons

Andreas Baur, Betreiber der Tip-Top-Spielsalons in Villingen-Schwenningen, bildet aus und ist Vorreiter beim Spielerschutz. Einlasskontrollsystem, Spiel ab 21 und Zertifizierungen: Bei ihm werden höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards gelebt.

 

 

Für Andreas Baur, Geschäftsführer der Bernhard Schnier GmbH, ist ein verantwortliches Spielangebot in seinen beiden Tip-Top Spielsalons in Villingen-Schwenningen das Nonplusultra. Wer die Hallen betreten will, muss zunächst das von Baur selbst entwickelte Einlasskontrollsystem passieren - per Chip, Karte oder klassisch über eine Klingel. Wer unter 21 ist, darf nicht spielen. Auf die Frage, ob er damit auf Ablehnung bei seinen Gästen gestoßen sei, antwortet Baur überzeugend mit nein. Er stehe für 100-prozentigen Jugend- und Spielerschutz und lebe das auch: durch das Zutrittskontrollsystem mit Schutztür, das Eintrittsalter von 21, Videoüberwachung in der Halle und Körpersender der Mitarbeiter. Das habe er von Anfang an gut kommuniziert, es habe sich schnell als optimale Lösung für Gäste und Mitarbeiter bewährt, und es werde vor allem auch honoriert. "Das Klima ist super." Baur kann sich sogar über eine Erweiterung seiner Stammkundschaft freuen, unter anderem durch mehr weibliche Gäste.

Für ein Maximum an Spielspaß legt Baur großen Wert auf Aktualität und Vielfalt seines Unterhaltungsangebots. Das reicht vom Geldgewinnspiel über Internet bis hin zu reinen Unterhaltern. Auch eine "Nostalgieecke" mit Jukebox und Flipper gibt es. Die hochwertige Einrichtung seiner Spielsalons mit stimmigem Lichtkonzept, liebevollen Details und Echtholz verantwortet Baur größtenteils selbst. Aber auch ar-te ladenbau sei mit im Boot gewesen. Baur selbst beschreibt den Stil als modern-rustikal.

Aus tiefer Überzeugung

Dabei sind Hausordnung und Spielgastinformationen überall präsent. Sogar an der Außentür der Hallen. Alle 16 Mitarbeiter werden regelmäßig geschult. "Das hat auch den Vorteil, dass ich sie flexibel einsetzen kann", so Baur. Nämlich zwischen den Hallen und dem Internetcafé, das er auch im Ort betreibt. Um die Einhaltung des Spielerschutzes so transparent wie möglich zu machen, sind die Tip-Top-Spielsalons durch ClarCert zertifiziert, "aus tiefer Überzeugung". "Die Zertifizierung hat uns gezeigt, wie wir das Sozialkonzept leben können und wie wir damit arbeiten müssen." Baur selbst ist Sozialkonzeptbeauftragter. Er bildet zudem aus, beschäftigt einen Azubi zum Automatenfachmann im 2. Lehrjahr und ab August eine Auszubildende zur Automatenfachfrau. Auch die psychologische Gefährdungsbeurteilung für den Betrieb hat er gerade durchführen lassen. "Ich möchte meine Hausaufgaben machen und glaube fest an unsere Zukunft", sagt Baur, dessen Schwenninger Standort seit 1976 existiert und zu den ältesten der Region gehört.

Für seine Hallen hat er Genehmigungen bis 2021. Und er betont, dass er schon immer in gutem Austausch und enger Zusammenarbeit mit der Stadt gestanden habe. Dem Wunsch seiner Gäste nach Billard-Spiel folgend, betreibt Baur in Kürze auch ein Billard-Café mit Gastronomie in Villingen-Schwenningen. Und schafft damit zwei weitere Arbeitsplätze.

(Quelle: games & business, Juli 2017)