Dachverband

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Stefan Dreizehnter

Zeichen gesetzt

Mit einer denkwürdigen, wenn nicht sogar historischen Mitgliederversammlung eröffnete der Deutsche Automaten-Verband (DAV) wieder das öffentliche Verbandsleben in der Automatenwirtschaft nach dem Corona-Lockdown. Rund 160 Mitglieder versammelten sich in der Kölner Lanxess-Arena. Die riesige Halle für sonst 20.000 Menschen wurde gebraucht, um den nötigen, pandemiebedingten Abstand herzustellen und auch noch eine Produktpräsentation zu ermöglichen. Es war eine sehr spezielle Atmosphäre, die man nicht so schnell vergessen wird.

Mit dieser Versammlung setzte der DAV ein deutliches Zeichen für die gesamte Branchenöffentlichkeit. Es war das Signal dafür, dass es mit und auch nach Corona weitergehen wird. Es war das Zeichen dafür, dass man dafür natürlich die Gemeinschaft braucht. Und die große Zahl der Besucher zeigte, dass sich die Unternehmer der Branche nicht unterkriegen lassen und natürlich die Herausforderung annehmen. Die Sitzung war ein deutliches Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht.

Der Blick in das riesige, leere Rund der Lanxess-Arena zeigte allerdings auch gleichzeitig die Größe der Aufgabe, die zu bewältigen ist. Jeder freie Platz stand auch symbolisch für die Anstrengung, die nötig sein wird, um ihn wieder zu besetzen – also das Land wieder in Gang zu bringen. Es gibt viel zu tun.

Die DAV-Sitzung in der Lanxess-Arena wurde damit zum Symbol dafür, was in den nächsten Monaten und Jahren geleistet werden muss. Die Automatenwirtschaft ist sich sowohl der Größe der Aufgabe als auch der damit zusammenhängenden Verantwortung bewusst. Die Branche ist bereit, ihren Part zu erfüllen – wenn man sie denn lässt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Stefan Dreizehnter, Chefredakteur games & business
[email protected]

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